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Bürger wollen den Stadtpark aufwerten

Ausschuss ist beeindruckt von einem Feuerwerk guter Ideen.

Gescher (fjk). Eine Gruppe um die Harwickerin Maria Kröger, sie nennt sich Interessensgemeinschaft Stadtpark, möchte den Stadtpark aufwerten. Dazu hat sie Ideen erarbeitet die im  „ILU-Ausschuss“ (Infrastruktur, Landwirtschaft, Umwelt) am Mittwochabend diskutiert wurden. Die Politiker waren von dem Konzept angetan und beauftragten die Verwaltung mit den ersten Schritten zur Umsetzung zu beginnen und zur nächsten Sitzung erneut vorzutragen. Bürgermeister Kerkhoff sagte zu, sich kurzfristig mit der Initiative zu treffen.

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Es muss nicht immer der große Aufwand sein, um den Stadtpark attraktiver zu gestalten, führen die Damen in ihrem Antrag aus. Grundsätzlich gelte es, die Fläche in unterschiedliche Bereiche aufzuteilen, z. B. in einen aktiven und einen ruhigeren Bereich. Auf der jetzigen Volleyballfläche könnte eine Kleinkunstbühne stehen.

Eine Fläche für Hunde sollte geschaffen werden. Trotz Anleinpflicht sähe man viele Hunde frei im Stadtpark frei herumlaufen. Einige Bänke könnte man umstellen und Mülleimer sollten in unmmittelbarer Nähe der Laternen platziert werden.

Bürgermeister Kerkhoff begrüßte die Initiative der Interessensgemeinschaft.. aber: „Man muss schauen, wie das in´s bisherige Konzept passt. Die Verwaltung plant hier einen der großen Erlebnisspielplätze zu installieren.“ Er wolle sich aber mit den Antragstellern abstimmen. Finanzielle Mittel ständen  in diesem Jahr nicht zur Verfügung. „Wir wollen das Projekt dennoch zustimmend zur Kenntnis nehmen. Man könnte im Haushalt 2021 Mittel zur Verfügung stellen.“ Fachbereichsleiter Wißmann schlug vor, in der Entwicklung gemeinsam mit der Interessensgemeinschaft vorzugehen.

Maria Kröger, rechts, Sprecherin der Interessensgemeinschaft Stadtpark, verfolgte mit Spannung die Diskussion um den Antrag ihrer Gruppe.

„Das ist ein ganz tolles Beispiel für bürgerschaftliches Engagement,“ lobte der Grüne Stephan Pierk das Projekt. Er beantragte bereits in der nächsten Sitzung, die ersten Ergebnisse vorzustellen. Pierk betonte, er wisse, dass man nicht alles umsetzen könne, es seien aber gute Anregungen. Rita Hölker, SPD, schlug vor einen Kostenrahmen für 2021 festzulegen, damit am Ende auch etwas umgesetzt werden könne. Auch die CDU wolle die Initiative fördern, unterstützte Günther Schültingkümper das Anliegen.

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