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„Ein Highlight in schwierigen Zeiten“

Parkplatz an der Eleonore-Stein-Straße für den Bürger freigegeben

Gescher (fjk). Ein Highlight in schwierigen Zeiten, so bezeichnete Bürgermeister Kerkhoff heute die Freigabe des Parkplatzes an der Eleonore-Stein-Straße. Der Parkplatz kann ab sofort – ohne Parkzeitbegrenzung- von den Bürgern wieder benutzt werden.

250.000 Euro hat die von der Firma Vornholt aus Borken durchgeführte Baumaßnahme gekostet. Eine Durchfahrt zum Heckenpättcken, wie ursprünglich einmal geplant, wird es auch zukünftig nicht geben. „Das ist endgültig Geschichte,“ sagte der Bürgermeister.

Auf dem Platz gibt es 2 Stellplätze für E-Autos mit Ladestationen der Westnetz Innogy. Für den Sommer ist die Einsaat einer Blumenwiese vorgesehen, die endgültige Begrünung erfolgt im Herbst.

5 Kommentare zu „Ein Highlight in schwierigen Zeiten“

  1. Thomas Wermke // 25. März 2020 um 16:26 //

    das ist schade….

    Mir ist bekannt, dass es noch viele Überlegungen und Ideen gibt. Alles lässt sich sicherlich nicht sofort oder generell umsetzen. das ist in einigen Fällen wirklich bedauerlich….. Und da ist ja immer noch der Mensch mit seiner Individualität.
    Evt haben Sie auch Ideen und könnten diese konkret benennen oder zB bei der Bürgerstiftung einen Antrag einreichen.

    Ich setze mich jetzt auf´s Rad und bringe `n Euro zum hiesigen Einzelhändler meines Vertrauens.

    Bleibt alle gesund !

  2. FahrRad // 25. März 2020 um 15:03 //

    Gerne würde ich optimistisch bleiben, als Radfahrer und Fußgänger ist das in Gescher nicht mehr möglich!

    – Parkplätze für die unmittelbaren Anwohner, welche bis dato Ihre Autos am Altersheim und auf der Hofstraße abstellen mussten

    Ich gönne jedem seinen Parkplatz in Wohnraumnähe, jedoch: Warum muss die Stadt und somit die Gemeinschaft für Anwohnerparkplätze sorgen und nicht der Eigentümer?
    Ist m.M. nach ein strukturelles Problem. Jeder Neubau ohne realistisch ausreichende Anzahl an Parkplätzen ist, so hart wie es klingen mag, eine planerische Bausünde.
    Das ist aber ein strukturelles Problem und erstmal keinem Anwohner anzukreiden…Beim Parkraum fürs Auto werden die Kosten jedoch gerne der Allgemeinheit übertragen.

    – Parkplätze für die Besucher der Innenstadt – insbesondere der Restaurants, Kirche und anlässlich geschäftlicher Termine und Arztbesuche (die Frequenz wird nach Ende der Corona-Zeit wieder zunehmen)

    Speziell dieser Parkplatz wurde auch früher schon wenig/gar nicht von Kirchgängern genutzt. Selbst die Parkplätze am Altenheim/Konrad-Adenauer-Str. sind meist für die Kirchgänger zu weit entfernt.
    Da wird neben dem Behindertenparkplatz geparkt, wo kein Parkraum vorgesehen ist, Gehwege sind komplett dicht und wer nur schnell zur VR-Bank muss, bleibt direkt auf der Straße stehen. Und hält im Zweifel sogar den Autoverkehr auf.
    Für Arztbesuche sind die Parkplätze natürlich nicht streitbar.

    – 2 Parkplätze mit Ladestation für die E-Mobilität
    Das Gute Leben im Schlechten. Auch E-Autos sind nur Autos, die im Verhältnis viel öffentlichen Raum in Anspruch nehmen und tendenziell immer größer werden um meistens nur ein-zwei Person zu transportieren.

    – einen Parkplatz mit größerer Grünfläche
    Glaube nach subjektiver (!) Einschätzung nicht, dass die Grünfläche größer geworden ist. Vorher hatte ich um den Parkplatz herum Grünbepflanzung mit Hecken und Sträuchern.

    – einen Parkplatz mit Beleuchtung (!)
    Wenn Parkplätze, dann natürlich beleuchtet und sicher!

    Trotzdem bleibt das Problem, dass man in Gescher halt viel zu Autofreundlich ist und dadurch die Innenstadt nicht wirklich attraktiver wird. Inzwischen ist die gesamte Innenstadt zu einem großen Parkplatz verkommen.
    Auf der Hauskampstraße ist es trotz angesagter Tempo 20 noch immer unangenehm mit dem Rad zu fahren.
    Um die Kirche herum muss man als Fußgänger/Rollstuhlfahrer wg. diverser Außengastronomie und fehlender Ladezonen häufig bis auf die Straßenmitte ausweichen.
    Parkraum/Fahrradständer für Radfahrer vor den Geschäften? Fehlanzeige. Man muss halt improvisieren, um sein Rad sicher abzustellen.
    Dabei bin ich als Radfahrer doch eher kaufkräftig, ich stecke mein Geld nicht in Sprit, Versicherungen und Verschleißteile,
    sondern könnte das Geld in Gescher im Einzelhandel ausgeben. Lokal shoppen? Gerne, nur ist es als Nicht-Autofahrer immer eine Qual die Geschäfte zu erreichen.
    Daher lieber mit der Fiets/ÖPNV nach Coesfeld zum shoppen, wo ich ein deutlich entspannteres, stressfreieres Einkaufserlebnis in einer autofreien Fußgängerzone habe.

  3. Thomas Wermke // 25. März 2020 um 13:22 //

    Ich freue mich über positive Entwicklungen in unserer Stadt und somit über den Parkplatz, welcher fertiggestellt und freigegeben werden konnte.
    Haben wir doch nun endlich :
    – Parkplätze für die unmittelbaren Anwohner, welche bis dato Ihre Autos am Altersheim und auf der Hofstrasse abstellen mussten
    – Parkplätze für die Besucher der Innenstadt – insbesondere der Restaurants, Kirche und anlässlich geschäftlicher Termine und Arztbesuche ( die Frequenz wird nach Ende der Corona-Zeit wieder zunehmen )
    – 2 Parkplätze mit Ladestation für die E-Mobilität
    – einen Parkplatz mit größerer Grünfläche
    – einen Parkplatz mit Beleuchtung (!)
    – einen Parkplatz, welcher frei von Pflasterschäden, Stolperfallen und somit Unfallgefahren ist.

    Ich kann weder aus dem Text noch dem Bild entnehmen, dass gefeiert oder die Rechtsverordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen verletzt wurde. Denke, dass die Mindestabstände eingehalten wurden und die Verweildauer doch eher kurz war.

    Bleibt optimistisch und vor allen Dingen gesund !

  4. FahrRad // 25. März 2020 um 08:04 //

    Ein absolutes Highlight: Eine kostenlose Abstellfläche für 250.000 € für Autos, welche vorher bereits auch schon vorhanden war. Anreize schaffen, mit dem Auto in die Stadt zu fahren. Statt in einer Kleinstadt Impulse dafür zu geben, dass Menschen sich mit dem Rad bewegen, was für ihre Gesundheit und das Klima tun. Kein Begegnungsraum für Menschen wie Spielplätze, kein bezahlbarer Wohnraum, keine Natur, keine Bäume, die gerade in der Stadt Luft zum Atmen geben. Einfach nur eine bereits vorher dagewesene Abstellfläche. Für manch einen ist das schon ein Highlight…

  5. Heinrich // 24. März 2020 um 21:25 //

    Welch ein Aufsehen, für eine Altagsgrundstück (Parkplatz), welches mal mit einem Parkautomat beaufschlagt wurde und in der jetzigen Situation sicherlich nicht groß genutzt werden kann, da die Innenstadt, wie ausgestorben vorzufinden ist!
    Nur traurig, das sich in solch einer Situation, trotz der Auflagen des Ministerpräsidenten (CDU), noch Leute gibt, die auf Einladung des BM, sich auf den Weg machen um das zufeiern! Möchte gern das die ersten Ordnungsgelder gegen den BM erhoben werden, wie beim normalen Burger auch!

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