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Stadt vor Problemen: Steuereinnahmen brechen weg

Bürgermeister Kerkhoff: Wir nehmen die Herausforderung aktiv an

Gescher (fjk). Die Coronakrise verbrennt die Steuereinnahmen. Bedrohlich für die kommunalen Kassen  dürfte in den kommenden Monaten der Wegfall von Steuereinnahmen werden. Besonders auf die Gewerbesteuer ist die Stadt Gescher angewiesen.

Die Gewerbesteuereinnahmen in den letzten Jahren waren der Motor der Entschuldung der Stadt Gescher.  Die Gewerbebetriebe aber haben wegen der Coronakrise große Probleme: Einnahmen fallen aus, Steuerverbindlichkeiten können nur noch schwer oder gar nicht  erfüllt werden.

Darauf machte Bürgermeister Kerkhoff in der letzten Ratssitzung aufmerksam. „Erste Anträge auf Steuerstundung, auch auf Aussetzung der Steuer für 2020, sind bei uns eingegangen. Wir werden die Herausforderung aktiv annehmen, um unsere Unternehmen vor Ort, insbesondere die Kleinbetriebe über Wasser zu halten.“ Bürgermeister und Kämmerer wollen in einer der nächsten Ratssitzungen -im nichtöffentlichen Teil- über die anstehenden Steuerausfälle berichten.

Fachleute gehen davon aus, dass bei einbrechenden Gewinnen der Unternehmen, die Kommunen noch heftiger von der Krise betroffen sein werden als Bund und Länder. Der Ruf nach einem Rettungsschirm für die Kommunen wird deshalb immer lauter. 

*Foto: pixabay.com

4 Kommentare zu Stadt vor Problemen: Steuereinnahmen brechen weg

  1. Zur Zeit der Frebadsanierung, kosten um 15 Millionen und des Rathausneubaues hat sich die Politik an den gezahlten Erschliessungskosten aus den Baugebieten bedient und bis heute nicht alle Strassen endausgebaut.

    Nun tagte im Rat die Koalition CDU und Grünen, trotz Corona, die anderen Parteienvertreter wollten das Risiko nicht angehen, weil auch die Themen nicht existenziell waren, aber der BM Kerkhoff und die CDU und Grünen den Theatersaal durchhaben wollten. Die anderen Parteien haben dagegen keine Chance, ob nun anwesend oder nicht, denn sie haben nicht die Mehrheit im Rat.

    Bei der nun kommenden Kommunalwahl kann der Bürger diese CDU und Grünen abwählen, fertig

    Der Theatersaal kann für 0,3 Millionen Euro aus der Stadtkasse saniert werden, ein Schnäppchen, es sollen aber 2 Millionen aus der Kasde kommen, denn multifunktional soll er werden.

    Sonderwünsche, wie z.B. Funktionaltät werden nicht bezuschusst.

    Warum lässt man nicht den Theatersaal einfach wie gehabt für Großveranstaltungen und belässt die kleineren Veranstaltungen in den Gaststätten und Vereinsheimen. Dort bringen die Feste dort zusätzliche Einnahmen und stärkt Wirte, Vereine und damit die Menschen in Gescher.

    Der geplante multifunktionale Theatersaal mit drei Grössenunterteilungen steht bald unmittelbar in Konkurrenz zu Gaststätten und Vereinsheimen.

    Die Verantwortlichen stehen bald sicher fest, die aktuelle Koalition CDU / Grünen.

  2. Brigitte // 28. März 2020 um 13:07 //

    Tja, aber noch mal schnell die Hubbühne für 450 000 Euro für den Konzert- und Theatersaal in der letzten Sitzung, in der CDU und ihr grüner Kompagnon ja unter sich waren, durchwinken. Damit man die Kellerräume nutzen kann. Wo Stühle gelagert werden können. Die muß man dann nicht mehr schleppen.

    Immer wieder entpuppt sich der gewählte Slogan: „Gescher, natürlich anders…“ als äußerst treffend.

  3. verärgerter Bürger // 28. März 2020 um 12:46 //

    Bürgermeister Kerkhoff:
    „Wir nehmen die Herausforderung aktiv an“

    Als jemand, der der Stadt Gescher in Kürze den Rücken kehren wird, kann man ja derartige Herausforderungen annehmen.
    In welcher Form oder auf welche Art eigentlich?

    Soll der Nachfolger sich doch damit herum schlagen.

    Derartige Entscheidungen, wie die Sanierung des Theatersaals, zeigen deutlich, das man auf den genannten Rettungsring WARTET und auch drauf SETZT!

    Man muss sich fragen, warum die anderen im Rat vertretenen Parteien sich das so bieten lassen. Am Fachpersonal -Bau – Fach – Leute- sind genügend vorhanden, kann es nicht liegen.

  4. Es ist doch toll, Steuereinnahmen fallen weg.
    Hauptsache unser Theater- und Konzertsaal wird teuer.
    Es wusste ja auch keiner, dass so etwas passieren könnte, in einer Kriese wie Covid-19.
    Jeder wusste doch, dass die Firmen schließen oder nur mit hohen Schulden überleben können.
    Aber Gescher ist Natürlich anders…
    Hauptsache CDU und die Super-Grünen haben am Mittwoch abgestimmt, für 4,5 Millionen etwas zu bauen, was auch günstiger hätte gebaut werden können.

    Immer schön weiter so.
    Trifft sich der Bundestag und Bundesrat, können wir es erst recht.

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