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Sanierung Theater- u. Konzertsaal: „In 40 Minuten mehr Probleme geschaffen“

Beschlossene Planung Theater- und Konzertsaal so nicht genehmigungsfähig

Gescher (pd). Der im Kommentar des Rekakteurs der GZ unterschwellig gemachte Vorwurf, die SPD habe mit ihrem Fernbleiben von der Ratssitzung am vergangenen Mittwoch ein Wahlkampfmanöver gefahren, will die SPD Gescher so nicht stehen lassen.

In einer Presseerklärung dazu erläutern die Sozialdemokraten im Rat der Stadt Gescher:

„Es wurde ausführlich begründet, warum wir der Ratssitzung ferngeblieben sind. Dabei haben wir uns zu keiner Zeit der Notwendigkeit verschlossen, die dringenden und einvernehmlichen Entscheidungen rechtssicher zu verabschieden. Streitpunkt war die Entscheidung zur “Aufwertung des Theater- und Konzertsaals zu einem multifunktionalen Veranstaltungszentrum“.

Diese konnte die SPD-Fraktion wegen der Beeinträchtigungen und Kontaktverbote in Folge der Corona-Epidemie nicht ausreichend beraten. Die schwarzgrüne Mehrheit von CDU und GRÜNEN  im Rat habe aber vor allem auf diese Entscheidung bestanden. Die nun übereilt getroffene Entscheidung weise gravierende Mängel auf. Das sind in den Augen der SPD  die erheblichen Kostensteigerungen.  Die Erhöhung des städtischen Eigenanteils um 500% werde den Stadtetat erheblich belasten und gefährde weitere wichtige Projekte, wie z.B. die Feuer- und Rettungswache.

Auch sieht die SPD die Förderung des Projektes durch öffentliche Zuschüsse insgesamt gefährdet.  Bei der nun beschlossenen Variante mit einer Förderung von 2,65 Mio € würden erhebliche Teile des Förderantrages nicht umgesetzt. Der Beschluss sei nicht genehmigungsfähig. „Die Mehrheitsfraktion kann die Barrierefreiheit vernachlässigen wollen, eine Genehmigung für die  beschlossene Planung werde man aber nicht bekommen.“ Dessen ist sich die SPD-Fraktion sicher. Das gleiche haben man bei der Planung der Pankratiusschule schon einmal erlebt.

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