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Kein Corona-Infizierter von Westfleisch in Gescher

Gescher (fjk). In der Großschlachterei Westfleisch in Coesfeld-Stockum hat sich ein Corona-Hotspot gebildet. Innerhalb von 2 Tagen sind -Stand heute- 64 Mitarbeiter des Unternehmens infiziert. Das Unternehmen setzte zahlreiche Hygienemaßnahmen in Kraft. Um den Verzehr des Fleisches brauche man sich keine Sorgen zu machen, so das Kreisgesundheitsamt. „Eine Schließung des Betriebes ist nicht erforderlich,“ sagte Amtsärztin Celine Klostermann vom Kreisgesundheitsamt Coesfeld der AZ. 

Westfleisch hat Hygienmaßnahmen drastisch verschärft.

Nach Auskunft von Firmensprecher Ley hat Westfleisch schon Anfang des Jahres eine Pandemie-Sonderkommission eingerichtet. Gearbeitet werde im Betrieb „in klar abgegrenzten Kleingruppen“. Bereits beim Betreten des Geländes müssten Mitarbeiter einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Am Werkstor erfolge zudem eine kontaktlose Fiebermessung. Und die Zahl der gleichzeitig in der Produktion arbeitenden Menschen sei reduziert worden.

Nicht wenige Bürger in Gescher machen sich dennoch Sorgen. Gerade mal  3 km ist die Stadtgrenze der Glockenstadt von Westfleich entfernt. Hinzu kommt, dass Mitarbeiter -in der Regel ausländische- in Wohngemeinschaften in Gescher leben.

Auf Anfrage antwortet Bürgermeister Kerkhoff, dass ihm dies sehr wohl bewußt sei. Doch bis heute gebe es keinen Corona-Infizierten von Westfleisch der seinen Wohnsitz in Gescher habe.  „Wir sind sensibel für die Lage und beobachten genau,“ so der Verwaltungschef.

Sobald es einen Coronainfizierten aus Westfleisch in Gescher gebe, werde die Verwaltung vom Kreisgesundheitsamt in Borken informiert. Das Ordnungsamt werde dann unverzüglich Quarantänemaßnahmen verhängen.

*Quellen: Stadtverwaltung/AZ/TopAgrar

1 Kommentar zu Kein Corona-Infizierter von Westfleisch in Gescher

  1. Anton // 6. Mai 2020 um 20:21 //

    Nach Kreis Coesfeld schon 79 Infizierte bei Westfleisch.

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