Newsticker

Antrag: Sechsfamilienhaus neben der Drive-In-Bäckerei Schlüter

Gescher (fjk). Auf dem noch freien Grundstück (rechts), neben der Drive-In-Bäckerei Schlüter soll ein Mehrfamilienhaus mit 6 Wohneinheiten entstehen. Für die notwendigen Änderungen des Bebauungsplanes schlägt die Verwaltung Zustimmung vor.

Zur Realisierung des Bauvorhabens wird die Änderung der Baugrenzen beantragt. Zur Bahnhofstraße hin ist eine dreigeschossige Bauweise möglich, die soll  auf den hinteren Bereich ausgedehnt werden. Zudem beantragt der Investor das dortige Areal zum Mischgebiet umzuplanen. Damit lägen die Lärmschutzwerte höher als in allgemeinen Wohngebieten, statt 50 dB tags dann 60 dB, und nachts ebenso 5 dB höher.

Die Verwaltung unterstützt den Antrag des Bauherrn. Da die beantragte Planänderung der Innenverdichtung dient, könnte die erforderliche Änderung im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB erfolgen. Grundsätzlich entspricht die Nachverdichtung im Bestand den städtebaulichen Zielen der Stadt Gescher zum sparsamen Umgang mit Grund und Boden,

Projektdetails liegen der Sitzungsvorlage nicht bei.

7 Kommentare zu Antrag: Sechsfamilienhaus neben der Drive-In-Bäckerei Schlüter

  1. verärgerter Bürger // 23. Mai 2020 um 16:19 //

    @ Nachbar
    Es macht absolut Sinn, sich „zusammen“ zu informieren.
    Der Bebauungsplan wird- und muss noch ausgelegt werden.
    In der Zwischenzeit sollten dann betroffene Nachbarn sich anwaltlich beraten lassen, a b e r,
    bitte einen Anwalt nehmen, der weder im Kreis Borken, schon gar nicht in Gescher ansässig ist und auch nicht im Nahbereich der Stadt Coesfeld.

  2. Brigitte // 23. Mai 2020 um 15:13 //

    Hab ich nicht kürzlich vom BGM und von der Politik gehört, Nachbarn soll(t)en frühzeitig in Planungen eingebunden werden?
    Wohl nur Lippenbekenntnisse, wie so oft.

    Wäre ich betroffen von dieser Bebauung, würde ich mich mit möglichst vielen Nachbarn zusammentun und dann als Erstes von jeder Partei sowie vom BGM Stellungnahmen zu der Baumaßnahme einholen, und zwar schnell.
    Ich würde auch wissen wollen, wer da investiert….

  3. Nachbar // 23. Mai 2020 um 12:10 //

    Wir Nachbarn sind entsetzt. Niemand hat uns informiert, niemand hat mit uns gesprochen. Die Erhöhung der Lautstärkegrenzwerte um 10 Dezibel bedeutet eine Verdopplung der Lärmbelastung. Wie das Gebäude aussehen soll, sehen wir nirgendwo. Wie wir hören sollen auch die Baugrennzen verringert werden. Für uns geht die Sonne bei einem 3stückigen Gebäude nicht mehr auf und nicht mehr unter. Wenn dort ein Mehrfamilienhaus gebaut werden soll, dann bitte unter den dafür vorgesehen Regeln. Die waren doch aus gutem Grund so gemacht. So kann der Bürgermeister nicht mit seinen Bürgern umgehen. Oder haben wir schon italienische Verhältnisse?

  4. verärgerter Bürger // 21. Mai 2020 um 16:58 //

    @ Ein Bürger;
    Ob ich nun rund herum „zugebaut“ werde, im gleichen Format -Einfamilienhaus, max. 2 geschossig- oder ob man mir direkt neben an, also unter Einhaltung der Grenzabstände, eine Großimmobilie hin baut. Dazwischen liegen Welten!
    „“Grundsätzlich entspricht die Nachverdichtung im Bestand
    den städtebaulichen Zielen der Stadt Gescher zum sparsamen
    Umgang mit Grund und Boden.““
    Soweit richtig und gut, a b e r, derartige Änderungen führen letztlich dazu, das Eigentümer von Grund und Boden „noch mehr“ spekulieren können!
    Je höher die Möglichkeit der Bebauungs – DICHTE, je höher der Gewinn- oder je teurer das Grundstück. Die Änderung dient demnach ausschließlich dazu, dem Grundeigentümer mehr Geld in die Tasche zu spülen.
    Die Verwaltung sollte sich zurück nehmen und auf derartige Wünsche erst gar nicht eingehen. Das es zu einem derartigen „Verwaltungs“ – Vorschlag kommt, zeigt deutlich wie groß der Kontakt vom Investor dorthin ist. Bürgerwille sieht wahrlich anders aus.

  5. Ein Bürger // 21. Mai 2020 um 15:42 //

    @Anna solche Vorgehen sind in der Grundstücksplanung mehr oder weniger normal. Das ist das gleiche bei komplett neuen Baugebieten. Ein Grundstück, dass am Anfang noch am Waldrand liegt, liegt nach der nächsten Baugebietserweiterung in der Innenstadt. Man kann es nicht allen recht machen.

  6. Michael // 21. Mai 2020 um 15:36 //

    Das geht auch wieder nur für nen Investor. Versuch sowas mal als Privatperson für ein Mehrarteien/Generationen Haus.

    Gefühlt kennt da jemand jemanden……

  7. Es ist einfach nicht fair, dass umliegende Besitzer von Einfamilienhäusern ein dreistöckiges Gebäude direkt neben ihrem Grundstück erdulden müssen. Wertverlust der eigenen Immobilie, Schatten, Lärm, Beeinträchtigung der Privatsphäre etc. sind vorauszusehen. Ich frage mich für welchen Bauherrn hier wieder grünes Licht gegeben wird.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


%d Bloggern gefällt das: