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An was glauben unsere Bürgermeisterkandidaten?

Gescher (fjk). In der Präambel des Grundgesetzes heißt es: “ „In Verantwortung vor Gott und den Menschen ..“ Das dürften wohl die meisten Politiker unterschreiben. Doch immer häufiger findet man in den Lebensläufen der Amststräger oder Amtsbewerber keinen Hinweis darauf, welcher Konfession sie angehören. Auch auf den Internetseiten von Karin Ostendorf (CDU), Anne Kortüm, (parteilos) und Klaus Schonnebeck, (SPD),  findet man nichts dazu. Gescherblog fragte an:

Die Bürgermeisterkandidatin der CDU, Karin Ostendorff,  bekennt sich klar zur römisch katholischen Kirche: „Ich bin von Geburt an bis heute durchgehend römisch-katholisch.“ Die parteilose Anne Kortüm gehört keiner Konfession an: “ Man kann auch Christ sein, ohne einer Konfession anzugehören,“ davon ist sie überzeugt.  Der Bewerber der SPD, Klaus Schonnebeck antwortet ähnlich: „Ich bin konfessionslos christlich.“

5 Kommentare zu An was glauben unsere Bürgermeisterkandidaten?

  1. aus der Kirche Ausgetretener // 2. Juni 2020 um 22:47 //

    Der gesamte Beitrag „An was glauben unsere Bürgermeisterkandidaten?“ ist in heutigen Zeiten so etwas von überflüssig!

  2. Brigitte // 2. Juni 2020 um 12:24 //

    Ich kann nicht nachvollziehen, wieso die Präambel zum GG hierherangezogen wird, handelt es sich doch nur um einen feierlichen Vortext zu unserem GG, der außerdem auch nochumstritten ist (Unvereinbarkeit von Kirche und Staat).

    Was oder an wen jemand glaubt oder nicht, geht doch nur ihn etwas an, ich finde das privat. Genau so gut könnte man dann auch nach der sexuellen Orientierung fragen.

    Und ich denke, zu wissen, was konfessionslos hier heißt: keiner Kirche angehörend.

  3. Ein Bürger // 1. Juni 2020 um 22:23 //

    @verärgerter Bürger scheinbar ist mein Post bei Ihnen negativ aufgeschlagen. Das war ganz und gar nicht meine Absicht. Ich wollte lediglich eine Frage stellen, die mich interessiert.
    Scheinbar gehen Sie davon aus, dass ich alles eine katholische Waage legen wolle. Ich weiß nicht, woher Sie diese Behauptung nehmen, da Sie nicht korrekt ist.
    Wenn Sie meinen, dass meine Frage so unnötig sei, wie die Milz beim Pferd (die übriges überlebenswichtig ist), dann behaupte ich das gleiche mal zu Ihrer Frage. Denn während meine Frage noch offen ist, ist die Antwort auf Ihre Frage bereits in meinem ersten Post enthalten (der erste Absatz des Posts).

  4. verärgerter Bürger // 1. Juni 2020 um 21:18 //

    Werter „Ein Bürger“

    Da ich ach so viele römisch katholische Christen kenne, bei denen
    selbst der „guten Morgen“ Gruß nicht so gemeint ist, wie er von Denen gesagt wurde, kann ich Ihre Anmerkung nicht Ernst nehmen.

    Ich sehe Ihr Statement an wie -frei nach Prof. Dr. Huskamp-
    „Überflüssig wie auch notwendig, wie die Milz beim Pferd“.

    Wenn man in Gescher wirklich alles auf die katholische Waage legen und auch so sehen wollte und würde, dann hätten, wären und müssten viele Umstände anders laufen.
    Grundstückskungelgeschäfte gehören ebenfalls dazu.

    Da auch ich Neugierig bin, sollten Sie mal mitteilen, was und- oder welche Intension Sie zu der Frage getrieben hat.

  5. Ein Bürger // 1. Juni 2020 um 16:14 //

    Konfessionslos christlich kann vieles bedeuten. Im freikirchlichen Bereich gibt es viele verschiedene Arten von Gemeinden (Baptisten, Brüderbewegung, Pfingstler, 7-Tages-Adventisten, etc.). Spannend wäre nun, zu welcher dieser sich die beiden konfessionslosen zählen. Denn ansonsten ist die Aussage „konfessionslos“ genauso aussagereich, wie gar keine Aussage. „Christ“ nennen sich schließlich viele Menschen, die die Bibel jedoch nicht als ganzes akzeptieren.
    Bitte verstehen Sie mich jetzt nicht falsch, jeder darf glauben, was er möchte. Dagegen würde ich als überzeugter Christ niemals etwas sagen. Ich bin nur neugierig, was sich hinter der Aussage „konfessionslos“ versteckt.

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