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90 Prozent der GRÜNEN wollen parteilose Anne Kortüm zur Bürgermeisterin

Gescher (fjk). Man darf es durchaus als Überraschung bezeichnen: In einer Mitgliederbefragung favorisierte 90% der „GRÜNEN Basis“ in Gescher die parteilose Bewerberin Anne Kortüm als zukünftige Bürgermeisterin. „Ich bin froh und glücklich über das klare Ergebnis und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit,“ kommentiert Frau Kortüm das Ergebnis in einer ersten Stellungnahme und bestätigt eine entsprechende Mitteilung der GRÜNEN-Parteispitze an diesem Wochende.

In der heutigen Ausgabe der AZ findet über den klaren Sieg der parteilosen Bewerberin Kortüm kein Wort.  Dort heißt es in  einer Pressemitteilung lediglich : Die GRÜNEN hätten die bekannten Kandidatinnen und Kandidaten für das zu besetzende Amt des Bürgermeisters gebeten, ihre Bewerbungsunterlagen einzureichen und 10 konkrete Fragen zu beantworten. Das Verfahren sei „basisdemokratisch“, so die Vorsitzende Angelika Dapper Schneider.

Fraktionssprecher Wolfgang Brüggestrath betonte die konstruktive Zusammenarbeit mit der CDU-Fraktion. Bis zur Kommunalwahl werde man diese Zusammenarbeit fortsetzen. Was danach komme, hänge vom Wahlergebnis ab.

5 Kommentare zu 90 Prozent der GRÜNEN wollen parteilose Anne Kortüm zur Bürgermeisterin

  1. Bruno Kapper // 3. Juni 2020 um 08:09 //

    Damit ist doch alles gesagt!
    Die „Grünen“ braucht kein Mensch – ergo brauchen wir auch nicht Frau Kortüm.
    In diesem Jahr ist KEIN adäquater Kandidat vorhanden.
    Es riecht schon wieder alles nach Klüngel.
    Es ist fast zum weinen…………..

  2. verärgerter Bürger // 2. Juni 2020 um 20:19 //

    @ „ein Grüner//“

    Ich denke, da die Grünen auf den Zug von Frau Kortüm aufgesprungen sind, wird es dieser eher schaden als nutzen.
    Gescheraner wissen, das hier keine grüne Politik gemacht wird, sondern lediglich ein grünes Dasein praktiziert wird unter dem Schirm der CDU.
    Da werden sich viele überlegen was denn nun besser ist, jemanden über den Umweg Grün doch die CDU zu wählen oder dann lieber gleich direkt und dafür die Kandidatin der Grünen lieber nicht.

    Ich denke das man Frau Kortüm damit eher einen Bärendienst erwiesen hat. Ob nun bewusst oder nicht.

    Im Übrigen, werter „ein Grüner“, die Basis hat die Möglichkeit auch alternatives Personal auf zu stellen bei der Kommunalwahl.
    Warum passiert das eigentlich nicht, wenn es denn für die Basis so schlimm ist was im Rat bei den Grünen „nicht passiert“?
    Gleichfalls könnte die Basis auch entscheiden, ob es weiterhin bei der Schosshopserei mit der C D U bleibt oder eben nicht.
    Ich befürchte, das es weiterhin so bleiben wird.

    Da man weiterhin auf „altbewehrtes Personal“ baut bei den Grünen, glaube ich nicht das die Unterstützung so ehrlich gemeint ist, wie man kund tut.

  3. Günter // 2. Juni 2020 um 17:38 //

    wenn es einen neuen bürgermeister/in geben sollte dann heist sie kortüm, warum nicht mal eine frau (die männer, bis auf einen haben doch nur mist gebaut) und wenn man/frau so einen tollen hund hat ,, der unseren sehr ähnlich sieht,, dann weiß man was für ein herz in ihr schlägt.

  4. Ein Grüner // 2. Juni 2020 um 17:01 //

    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Grüne Politik hat es in den letzten Jahren im Rathaus von Gescher nicht gegeben. Die Therapiegruppe um Brüggestrath, Dapper und Effkemann hatte sich derart komfortabel im Rektum des Bürgermeisters eingerichtet, dass die grüne Identität dieser Partei restlos flöten ging, um im Bild zu bleiben. Höhepunkt der grünen Katastrophe in Gescher war die Ablehnung von Blüh- und Ackerstreifen in den Aussenbereichen im November vorigen Jahres. Doch nun keimt Hoffnung für die schlagenden grünen Herzen in Gescher auf. Die Basis hat sich bei der Bürgermeisterempfehlung eindrucksvoll zu Wort gemeldet und gezeigt wo es langgeht. Vielleicht tut sie das noch einmal und erinnert ihre Akteure daran, wofür man sie gewählt hat: Um grüne Politik zu machen, echte grüne Politik, für Natur und Umwelt und glaubhafte Klimapoltik. Dann würde ich mir überlegen am Ende vielleicht doch grün zu wählen. Wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt.

  5. Brigitte // 2. Juni 2020 um 12:18 //

    Welche konstruktive Zusammenarbeit meint Herr Brüggestrath? Welches konkrete grüne Ziel konnten die Grünen hier in Gescher durchsetzen? Im Gegenteil, ich erinnere mich, dass ständig irgendwo gesunde Bäume gefällt werden, um einen Parkplatz zu bauen oder eine Grünanlage (ein Hohn dieses Wort) aufzuwerten.

    Ich nehme die Grünen hier in Gescher lediglich als Anhängsel und Steigbügelhalter der CDU wahr.

    Tja, 90 % der Basis hat sich für Frau Kortüm ausgesprochen: wie gehen die Vorsitzenden damit um? Bin gespannt, ob sie sich über das basisdemokratische Votum ihrer Mitglieder hinwegsetzen und weiter mit der CDU paktieren.

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