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Hochmoor: Verwaltung schlägt begrünte Lärmschutzwand vor.

Initiativen von FDP und SPD zur Dorfentwicklung sieht Verwaltung eher skeptisch

Gescher (fjk). Interessante Tagesordnungspunkte dürfen die Bürger von Hochmoor am kommenden Dienstag zur Bezirksausschusssitzung in der Grundschule Hochmoor -Beginn 18.00 Uhr- erwarten. So soll der Ausschuss über Art und Aussehen der Lärmschutzwand am Baugebiet Landsbergstraße entscheiden. Die Verwaltung schlägt eine begrünte Lärmschutzwand vor.

Begrünte Lärmschutzwand in Traunstein.

Für die Errichtung steht ein 1,50 m breites Flurstück im Eigentum der Stadt Gescher zur Verfügung. Hinsichtlich der Ausführung der Lärmschutzwand stellt die Verwaltung 5 Varianten vor. Wegen der geringsten Baukosten, geringer Wartungskosten, einer langen Lebensdauer und nicht zuletzt einer sich in das Umfeld und Landschaftsbild einpassenden Gestaltung, empfiehlt die Verwaltung die Variante 5 „begrünte Erdwand“.

Weiter berät der Ausschuss über verschiedene Initiativen von FDP und SPD zur Dorfentwicklung und dem drängendsten Problem die Nahversorgung des Ortsteils. Bürgermeister Kerkhoff, CDU,  steht den Anträgen skeptisch bis ablehnend gegenüber. Eine Nahversorgung sei aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht realisierbar -der Ort sei zu klein- und die Einrichtung eines Budgets für die Gestaltung des Ortsteiles rechtswidrig. Ein Dorfentwicklungskonzept brauche man nicht, so der Bürgermeister in verschiedenen Sitzungsvorlagen.

Download hier Sitzungsvorlage

 

1 Kommentar zu Hochmoor: Verwaltung schlägt begrünte Lärmschutzwand vor.

  1. Der Lärmschutzwall ist die schlechteste Alternative ein Baugebiet im Dorf einzugrünen und ein Mittel in Großstätten. Hochmoor hat an der Gescherer Straße im Gebiet Rauschbeerstraße eine bessere Alternative, eine grüne Hecke, 10 Meter breit, 5 Meter sind öffentlich und 5 m privat zu den Grundtücken geschlagen. Dort sind z.B. kleine Wasserfälle von Anliegern angelegt worden.

    Diese Möglichkeit hätte es hier auch gegeben, Bodenaushub der Keller hätten dort abgekippt werden könnnen, der Vorteil für Mensch und Tier wäre wesentlich besser gewesen.

    Gerade die Ortsrandeingrünung eines Dorfes braucht dieses, Wallhecken oder Hecken und keine teuren Mauern.
    Dieses fordert auch ein Konzept von 1972 für Hochmoor.

    Wiedermal ist ein gutes Konzept von Stadtverwaltung und Politik mit Füßen getretn worden.
    Was soll aus Hochmoor werden, wenn ein Konzept immer wieder neu mißachtet werden?

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