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Frank Hense: Wie aus einer Friedenskapelle ein „Kunst-Tempel“ wird.

Gescher/Gevelsberg (pb). Der Unternehmer und Kunstsammler Frank Hense hat sein privates Umfeld nach Gevelsberg verlegt. In der Glockenstadt Gescher betreibt er nach wie vor die Kunsthalle Hense. Dort sind Kunstwerke aus der Sammlung Hense in Bezug zu aktuellen Themen zu sehen. Sein neuestes Projekt steht jedoch in Gevelsberg: Dort baut Geschers Exbürger die evangelische Friedenskapelle zu einem neuen „Kunst-Tempel“ um. 

Schon jetzt lobt die lokale Presse das Projekt in höchsten Tönen. So schreibt die Westfalenpost jüngst in einem umfangreichen Beitrag: „Hier arbeitet jemand mit sehr viel Liebe zum historischen Detail an der 107 Jahre alten Kirche.

Dieses Gebäude wird ein Schmuckstück,“ davon ist Frank Hense überzeugt. Der Kunstsammler möchte im Inneren zahlreiche Kunstwerke der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Den noch für dieses Jahr vorgesehene Eröffnungstermin musste Hense allerdings aufgeben: „Corona und  die obere Denkmalbehörde, die bei allem Tun ein wachsames Auge hat, werden eine Eröffnung erst im Frühjahr nächsten Jahres ermöglichen.“

*Quelle Westfalenpost

*Bild Westfalenpost Stefan Scherer

Lies hier mehr über Frank Hense in Gescher

6 Kommentare zu Frank Hense: Wie aus einer Friedenskapelle ein „Kunst-Tempel“ wird.

  1. Die Kunsthalle ist gut. Herrn Hense persönlich werde ich nicht beurteilen, dafür müsste er mich interessieren…

  2. Diese Meldung zur Entwicklung seiner Aktivitäten erstaunt mich nicht, denn Herr Hense ist hier weg… Geschäftlich sowieso und ob er „innerlich“ jemals hier Fuss fassen wollte ist zu beweifeln. Vorab: Ich kenne ihn nicht persönlich und er kann machen, was er will.
    Wenn man jedoch seinen Werdegang recherchiert könnte man drauf kommen, dass er Geschäftsmann ist 🙂
    Und der kam ins Dorf Gescher und hat sich die Rosinen aus dem Kuchen gepickt. Angefangen mit der vollmundigen Ankündigung seine Firma nach Gescher zu verlegen und so Arbeitsplätze zu schaffen.
    Scheinbar wurde ihm damals schon, von den verantwortlichen Bürgervertretern, blauäugig der rote Teppich ausgelegt.
    Auf dem selbigen ist er dann wieder davon geflogen…

  3. verärgerter Bürger // 4. August 2020 um 08:42 //

    @ Interessierter,
    bei frühzeitiger und kommunikativer Zusammenarbeit- oder gar zeitnaher Information, hätte man sicher die Kunsthalle in die Sanierung der Pankratiusschule mit einbeziehen können, sollen, wenn nicht gar müssen.

    Es wird mir niemand erzählen wollen, dass das Projekt vom Himmel gefallen ist und Herr Hense keine Vorstellung hat, wie es in Gescher weiter gehen soll- oder wird.

    Wer innerhalb von 5 Jahren eine Großimmobilie kauft und saniert, eine Villa als Wohnsitz dazu, einen Reiterhof mal so eben als Abschreibung, ein Industriegelände „ohne Plan“ was damit passieren soll, ein Museum eröffnet und ein Gaststättengebäude kauft, teilweise abreißt aber dem Umfeld das 2 Jahre zumutet, der weiß was in den nächsten 2 Jahren passiert.

    Er VERKAUFT wegen dem „Kunsttempel“ all seine Immobilien in Gescher, einschließlich Wohnsitz – Villa.
    Nehmen Sie tatsächlich an das Herr Hense nicht weiß was er will?

    Herr Hense hat sich an allen Ecken und Kanten Hoffieren lassen, bis zu Einladungen des/der Bürgermeister mit entsprechenden Ansprachen.
    Ein auf einander Zugehen wäre da angebracht.
    Ist ja evtl. passiert. Da hätte ich allerdings aus dem Rathaus Informationen erwartet. Alles nicht passiert.
    Es wird auch hier, wie so oft, „am Bürger vorbei“ gearbeitet.

  4. Interessierter // 3. August 2020 um 20:33 //

    Hier gibt es mal wieder nur haltlose Vermutungen und Fehlinformationen. Das Gebäude muss von der Stadt nicht angekauft werden, da es ihr bereits gehört.
    Herr Hense hat seinerzeit das Gebäude nur für soweit ich weiß 20 Jahre gepachtet, ggf. per Erbpacht, da bin ich mir nicht sicher.
    Ob und inwieweit Herr Hense mit der Kunsthalle plant, weiß zum aktuellen Zeitpunkt wohl nur er.
    Natürlich ist es möglich, dass er die Kunsthalle dann schnellstmöglich schließt. Aber er hat einen gültigen Vertrag mit der Stadt, den entweder erfüllen oder ordentlich kündigen muss. Über die Kündigungsmodalitäten kann hier auch nur spekuliert werden.
    Ich bin auch kein Freund von Herrn Hense und ich möchte mich an diesen Spekulationen auch nicht beteiligen, aber ich bin es jedoch leid, hier immer nur negative Meinungen, teilweise Diffamierungen und oft falsche Informationen zu lesen.

  5. Ein Bürger // 3. August 2020 um 19:28 //

    @verärgerter Bürger hoffentlich gibt es da noch keine überlegungen. Das geschieht hoffentlich erst unter einer zukünftigen Bürgermeisterschaft. Der aktuelle BM würde es sicherlich erst von einem Freund kaufen lassen, bevor die Stadt das dann ein Jahr später für ein vielfaches wieder abkauft.

  6. verärgerter Bürger // 3. August 2020 um 19:25 //

    Hat man sich bei der Verwaltung schon überlegt was danach mit dem ehemaligen Kutschenmuseum, heute Kunsthalle, passiert?
    Der Kunsttempel wird auch die Exponate aus Gescher aufnehmen.

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