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Am Samstag Podiumsdiskussion der drei Bürgermeisterkandidaten

Wähler können Fragen stellen - Strenges Hygienekonzept

Gescher (fjk). Zum ersten Mal gibt es die Möglichkeit, die drei Bürgermeisterkandidaten Anne Kortüm (parteilos), Karin Ostendorff (CDU) und Klaus Schonnebeck (SPD) live zu erleben.  Am kommenden Samstag ( 15. August 2020) ab 16.00 Uhr (Einlass 15.30 Uhr) stellen sie sich den Fragen der Bürger die sie wählen sollen. Durch den Nachmittag moderiert Dr. Hermann Vortmann. Die Veranstaltung findet auf dem Museumshof statt.

Veranstalter sind die drei Kandidaten selbst. Unterstützt werden sie vom Heimatverein, der am Sonntag dort ein Konzert durchführen wird und dessen Hygienekonzept am Samstag übernommen wird. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt.

Am Samstag kann der Bürger die drei Bürgermeisterkandidaten im Museumshof live im Meinungsaustausch erleben. Von links: Karin Ostendorff (CDU), Klaus Schonnebeck (SPD) und Anne Kortüm (parteilose Einzelbewerberin). Die Moderation liegt in den Händen von Dr. Hermann Vortmann.

Schlank und interessant möchte Dr. Vortmann die Veranstaltung gestalten. Nach einer Kurzvorstellung der Kandidaten sollen die Fragen der Bürger im Mittelpunkt stehen. „Vermutlich thematisch gebündelt,“ erläutert der ehemalige Leiter der Don-Bosco-Schule in Gescher im Pressegespräch.

Samstag, 15. 08. 2020 – 16.00 Uhr (Einlass ab 15.30 Uhr)
Museumshof Gescher

11 Kommentare zu Am Samstag Podiumsdiskussion der drei Bürgermeisterkandidaten

  1. Die Aussagen der Bürgermeister Kandidatinnen und Kandidaten zum Thema Nahversorgung in Hochmoor aus der ersten Podiumsdiskussion in Gescher: Der gesamte Wortlaut ist natürlich umfangreicher.
    Ausgewählt habe ich die m.E. zentralen Aussagen im Wortlaut (wie gesprochen), insofern ist meine Auswahl subjektiv. Der gesamte Wortlaut liegt mir aber vor, inkl. (Video / Audioaufzeichnung), falls jemand den Verdacht haben sollte, das ist hier einseitig zusammengestellt oder gekürzt worden.

    Anne Kortüm (Wortlaut)
    „(…) Ich glaube, dass das Projekt im Moment nicht zu realisieren ist. Wenn wir daran arbeiten wollen, müssen wir Hochmoor noch attraktiver machen, so dass die Einwohnerzahl wächst und das eben halt auch Leute Hochmoor so attraktiv finden, dass wir auch umgekehrt die Einkaufsströme binden können. Das ist das, was wir machen können. Wir können leider insofern nichts überstürzen und ich glaube, wir sollten den Leuten da auch keine Hoffnung machen, dass wir da eine Lösung in der Hand haben. Da sollten wir ganz ehrlich sein und sagen, das war im Moment keine Lösung haben (…).“

    Karin Ostendorf
    „(…) Als Stadt könnte ich mir vorstellen, wenn es dann geeignete Initiativen gäbe, die irgendwie – ich sag es mal vorsichtig – andere Formen der Versorgung, meinetwegen auch auf ehrenamtlicher Basis starten wollten, dass man das als Stadt sicher unterstützen muß, aber wie genau, das wäre sicher mit den Akteuren, auch vor allem aus Hochmoor, nochmal gesondert auszuarbeiten (…).“

    Klaus Schonnebeck
    „(…) wenn wir in Hochmoor ein Team finden würden, was sich da einbringen könnte, kann ich mir das als eine Möglichkeit vorstellen. Das wird aber nur so funktionieren, dass man eine Genossenschaftsgründung anbietet und wenn sich ausreichend Hochmooranerinnen und Hochmooraner an dieser Genossenschaft beteiligen, dann bin ich auch fest davon überzeugt, kann dieser Laden laufen. (…) da würde ich mich für einsetzen dass es da einfach einen Versuch gibt, und wenn dieser Versuch entsprechend fruchtbar ist, dann kann das mit Unterstützung der Stadt dahin gehen, dass sie da auch zur Seite steht, vielleicht auch den ein oder anderen Fördertopf in der Richtung mal aufmacht, damit das auch finanziell zu stemmen ist (…)“

    Als Reaktion auf Klaus Schonnebeck dann nochmal Anne Kortüm
    „Voraussetzung ist natürlich bei all diesen Läden, (…), dass die Bürger sich bereit erklären zu investieren, das heißt, sie erwerben Anteile an diesem Laden, und insofern kann natürlich für den Einzelnen je nachdem, in welcher Größenordnung er sich Da engagiert, schon ein Schaden entstehen (…)“

    Und dann noch mal Karin Ostendorf
    „(…) Wenn man so etwas anstrebt, wenn man so etwas umsetzen will, dann muss klar sein, das muss von den Hochmooranern angenommen werden und dann darf ich da eben nicht nur die von mir gerade erwähnte einzelne Tüte Milch kaufen (…)“.“

  2. Liebe GescherBlogleser,

    ich habe heute Nacht dutzende Emails bekommen warum es weder zu dem Spahnbesuch noch zur Podiumsdiskussion eine Berichterstattung auf GescherBlog gegeben hat. Das hatte gesundheitliche Gründe. Ich werde dazu heute oder morgen noch einen „Beitrag in eigener Sache machen“

    Die Streamübertragung lag übrigens in den Händen des SPD-Ortsverbandes. Schade, dass es nicht geklappt hat.

    Euer Franz-Josef Kunst

  3. Erst schreiben, man kann es im Internet sehen, und was war? „Nur Störung“.

    Wer hatte das mit der Technik bei Jitsi gemacht?
    Bei so etwas sollte man keine Anfänger oder Möchtegerne dran lassen.
    Zum Schluss konnte ich gar nichts mehr sehen.
    Ich hoffe nur, diese Leute wollen uns nicht im Rathaus vertreten. Sonst geht dort auch das Licht und der Ton aus.

  4. Die Übertragung hat nicht funktioniert. Bild war da, Ton nicht. Da fragt man sich schon, was das wohl soll, nach der Vorankündigung.

  5. Alle Aussagen zu Hochmoor habe aufgezeichnet und werde ich noch veröffentlichen …

  6. Reinhard // 13. August 2020 um 18:00 //

    Es wäre zu begrüßen das Gescher Blog das aufzeichnen und online stellen darf.
    So kann sich jeder ein Bild machen und das ein schöner Wahlkampf Termin:-)

  7. Da die Themen schon jetzt gelenkt und „thematisch gebündelt,“ werden soll, wird es keine Veröffentlichung geben.

    Vorstellungsrunde aufzeichnen und später (zum Beispiel Montagmorgen) für viele über Internet erreichbar veröffentlichen. Da wird vor allem die CDU-POLITIKER etwas gegen haben. Daher gibt es auch aus dem Grund keine freie und freiwillige Veröffentlichung dieser Vorstellung. So meine Meinung.

  8. Die werden jetzt doch alles sagen, was der Wähler gerne hört.
    Und nachher wissen Sie doch nicht mehr davon.

    Im Internet schaue ich mir lieber Baron Münchhausen an.
    Der ist wenigstens noch etwas LUSTIG….

  9. nachdenkender Bürger // 12. August 2020 um 08:22 //

    Sollte man aufnehmen damit die Versprechen an die Bürger entsprechend für die Zukunft belegt werden. Das dürfte kein Problem in der CORONA-Pandemie darstellen oder????

  10. Nein, leider nicht… zumindest wurde davon im Pressetermin nichts bekannt.

  11. Christoph // 11. August 2020 um 22:13 //

    Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl – wird die Veranstaltung aufgezeichnet bzw. als Livestream ins Internet gestellt?

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