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CDU und SPD müssen herbe Stimmenverluste hinnehmen

UWG erringt zwei Direktmandate und legt 5 % zu.

Gescher (fjk). Für die CDU-Gescher dürfte der heutige Tag ein „rabenschwarzer“ sein. Sie verloren nicht nur das Bürgermeisteramt an die parteilose Anne Kortüm, auch das Wahlergebnis kommt einem Absturz gleich. Mit 34,81 % (41,75 -2014) müssen die Christdemokraten in der Stadt einen historischen Tiefststand hinnehmen. Doch auch die zweite Volkspartei, die SPD, läßt kräftig Federn. Sie erreicht 19,33 % (24.23% – 2014) Stimmenanteil. Als Sieger dürfen sich UWG, Grüne und FDP fühlen. Sie legen erheblich zu.

Die UWG erzielt sogar 2 Direktmandate. Holger Beeke und Nico Charbon. Im Gesamtwahlergebnis zieht die UWG an der SPD vorbei.  In Hochmoor gelingt ein Direktmandat Marc Jaziorsky von der SPD gegen den CDU-Dauerkandidaten Hans-Josef Kappenhagen. Die FDP freut sich über nun 3 Vertreter im Rat der Stadt Gescher, zuletzt hatten die Liberalen 1994 drei Stadtvertreter. Die GRÜNEN können 17,62% Stimmen verbuchen. Hier die voraussichtliche Sitzverteilung im zukünftigen Rat.

Lies hier alle Ergebnisse auf einen Blick

 

 

11 Kommentare zu CDU und SPD müssen herbe Stimmenverluste hinnehmen

  1. Heinz Waskowski // 30. September 2020 um 09:05 //

    Nachdem ja nun hinreichend bekannt ist, dass die CDU und die SPD herbe Stimmenverluste hinnehmen mussten, frage ich mich jetzt allen Ernstes, wann denn nun die schäbigen Plakate entfernt werden. Dieses sollte laut Landesgesetz bis zum 26.09.2020 erfolgen.
    Wo sind die Grünen!!! die hier in gemeinster Weise die Umwelt mit diesen Aufstellern verschmutzen? Wie sagte schon Helmut Schmidt 1980: Jeder der heute die Grünen wählt, wird es später bitter bereuen! Werdet endlich mal wach!!!

  2. Jochen Schulze Pröbsting // 22. September 2020 um 21:46 //

    Es gibt ja noch einen Energiecampus….da geht nix 🙁
    Außer das die da gegraben haben(oder ist da was begraben?)
    Und bauwilligen Firmen werden die Grundstücke vor der Nase Weg verkauft. Damit sich andere ihr Fähnchen sichern können.
    @Brigitte , was zahlen die denn so an Gewerbesteuer???

  3. Christian Kütbach // 21. September 2020 um 23:54 //

    Ich Frage mich, wieso so viele Beiträge reflexartig wieder völlig zusammenhangslos auf den Campus zu sprechen kommen.

    Und wieso soll das ein Millionengrab sein? Die bebauten Plätze bzw. Gebäude sind alle in Benutzung, es gibt keinen Leerstand. Zwar werden die Büros teilweise aktuell nicht verwendet, aber sobald die Corona Zahlen es ermöglichen, wird auch wieder Leben auf den Campus einkehren.

    Wenn ich die Arbeitsplätze grob überschlage, könnt eine vierstellige Zahl dabei heraus. Viele Angestellte der Firmen dort leben und wohnen in Gescher.

    Fragen sie doch Mal in den Restaurants und Pommesbuden, ob der Campus ein Millionengrab ist, oder die Angestellten dort gerne gesehen Kunden sind.

  4. @Andy
    Manche verstehen es nie: auf dem Campus sitzen die Firmen, die Gewerbesteuer in die Gescheraner Stadtkasse spülen. Die Arbeitsplätze schaffen für die Gescheraner. Was geht da bloß nicht in Ihren Kopf?

  5. So, und jetzt muss Frau Kortüm dem Campus ein Ende machen. Dieses Millionengrab hat uns ihr Vorgänger als ewiges Andenken hinterlassen.

  6. Erna Jablonsky // 15. September 2020 um 13:15 //

    @Dietmar Thiery, das selbe ist mir auch eingefallen als ich die Hochrechnung las. Ein Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen ;o)

  7. Dietmar Thiery // 14. September 2020 um 20:04 //

    Ich kann mich noch an einen Artikel erinnern von Frau Ostendorf wo sie fest behauptet hat das sie ende des Jahres Bürgermeisterin ist. Hochmut kommt vor dem Fall.

  8. verärgerter Bürger // 14. September 2020 um 11:22 //

    Die Zeiten, wo man sich süffisantes Lächeln der Grünen, insbesondere der CDU-Ratsvertreter ansehen musste, wenn Entscheidungen „durch gewunken“ wurden, sind nun aber vorbei.
    Frage stellt sich nur, ob es zu einer weiteren Koalition zwischen CDU und Grünen kommt.

  9. Hoffen wir mal, daß sich nicht nur in der obersten Führung Personalwechsel ergeben, sondern auch in der Führung der Ausschüsse. Nur dann kann das Ergebnis in Bezug auf die immer wieder geforderte größere Transparenz Hoffnung machen …

  10. S. Winter // 14. September 2020 um 08:26 //

    Dass die CDU überhaupt noch so ein hohes Ergebnmis bekommen hat ist beschämend und ein Schlag ins Gesicht.
    Über die Grünen zu reden ist Makulatur. Jeder der die Grünen gewählt hat, stellt sich selbst ein Bein.
    Für Frau Kortüm alles Gute und viel Kraft bei der Bewältigung der aufgaben.

  11. Rainer Grögler // 13. September 2020 um 22:22 //

    Ja wer so ein Bürgermeister aufstellt wie den kerkhoff ist selber schuld wenn man bestraft wird. Ich hoffe er geht in Bocholt mit seiner Partei unter. Er ist kein Bürgermeister der für seine Bürger dasein sollte er war nur für seine Partei und für sich Bürgermeister in gescher.frau kurtüm ich hoffe sie machen es besser und enttäuscht die Bürger von gescher nicht die ihre Hoffnung und vertrauen in ihr setzten. Viel Glück und druchsetzungswemögen im Stadtrat.

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