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Evangelisch oder katholisch, gibt´s noch Unterschiede?

Ökumene - Sackgasse oder Weg in die Zukunft?

Gescher. (ebb) Das Ökumenische Großereignis des Jahres 2021 ist der Ökumenische Kirchentag vom 13.-16.05.2021. Die evangelische Kirchengemeinde lädt aus diesem Anlass am 3. November zu einem Gesprächsabend in die Evangelische Kirche an der Friedensstraße ein.

Dieser Gesprächsabend will den Reichtum und die Faszination Ökumenischer Kirchentag und Ökumene vorstellen und dabei fragen: Was ist und will Ökumene? Haben wir nicht längst alle Unterschiede überwunden?

Was meinen wir, wenn wir von Einheit sprechen? Kann es wirklich eine Einheit geben? Worin könnte sie bestehen? Wäre nicht vielmehr aus der Pluralität ein Gewinn zu schöpfen? Welche Formen, Rituale und Bekenntnisse prägen das Christentum eigentlich weltweit? Und wer sind wir eigentlich selbst in unserer konfessionellen Prägung?

Wir werfen einen Blick auf die Frage, was es heißt evangelisch oder katholisch zu sein. Meist ist dies keine bewusste Entscheidung, sondern ein Erbe. Wie aber prägt dieses Erbe unsere Persönlichkeit und religiöse Identität, unsere Spiritualität und unser Christsein. Um mit anderen Konfessionen in Dialog treten zu können, bedarf es der eigenen Standortbestimmung.

Zeit: Di 3.11.2020, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Ort: Ev. Kirche Gescher, Friedensstr. 2, Gescher
Kosten: keine

Referentin: Dr. Esther Brünenberg-Bußwolder, Bildungsreferentin im Ev. Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken

Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht zwingend, aus gegenwärtigem Anlass wird jedoch ausdrücklich darum gebeten, da die gebotenen Abstandsregelugen geringere Platzkapazitäten ermöglichen.

Richten Sie Ihre Anmeldung bitte an: Anne Dzierzawa, buero@ev-ju.de oder telefonisch: 02573 797.

2 Kommentare zu Evangelisch oder katholisch, gibt´s noch Unterschiede?

  1. „Früher“ – das ist das, worin der Katholik am liebsten lebt.

  2. Katholik // 20. Oktober 2020 um 19:24 //

    Wesentlicher Unterschied gibt es für gelegentlich zum Gottesdienst gehende Laien nicht.

    Bei den katholischen Kirche in Gescher gibt es keine Priester-Seelsorger mehr. Aus Langeweile schafft sich der Pfarrer der ehemaligen katholischen Kirchengemeinde in Gescher einen Hund an.

    Früher gab es Seelsorger. Bei denen war ihr Beruf = Berufung und gleichzeitig Hobby. 24 Stunden erreichbar und täglich in der Gemeinde unterwegs. Nicht (wie heute) immer bei den gleichen Gemeindemitgliedern. In 5 Jahren war der Pfarrer mindestens einmal bei jedem Gemeindemitglied.

    Und heute? Trotz Ankündigung eines Besuch, bis heute Fehlanzeige.

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