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Das Jesuskind reist durch Gescher

Die Evangelische Kirchengemeinde nimmt zum ersten Mal auch teil

Gescher (pd). Am kommenden 1. Adventswochenende beginnt zum zweiten Mal eine besondere Aktion in der Kirchengemeinde St. Pankratius und St. Marien, der sich in diesem Jahr auch die evangelische Gemeinde anschließt. Die 6 Jesuskinder aus den Krippen in den Kirchen und Kapellen (St. Pankratius, St. Antonius, Haus Hall, Altenwohnheim, Waldkirche und evangelische Kirche) werden im Advent auf eine Reise durch viele Familien geschickt, bis sie dann an Weihnachten wieder in ihren richtigen Krippen bestaunt werden können.

Am kommenden 1. Adventssonntag werden sie nach der Messe um 11.00 Uhr in St. Pankratius sozusagen „ausgesandt“. Die evangelische Gemeinde schickt ihr Jesuskind ebenfalls nach dem Gottesdienst um 11.00 Uhr auf den Weg in die erste Familie.

Für einen Tag und eine Nacht soll ein Jesuskind bei einer Familie zu Gast sein. Am folgenden Tag soll es an eine andere Familie oder an ein anderes Gemeindemitglied weitergegeben werden. Wohin die Reise geht, entscheidet allein derjenige, bei dem das Kind zuletzt zu Gast war. Für den ersten Tag sind die gastgebenden Familien bereits festgelegt.

Ein Reisetagebuch, in dem die Erfahrungen mit dem ungewöhnlichen Gast aufgeschrieben werden können, begleitet jedes Jesuskind in die Familie. Am 22. Dezember sollen die Figuren im Pfarrbüro wieder abgegeben werden, damit sie pünktlich zu Heiligabend in ihrer Krippe liegen. Die Tagebücher werden zur Ansicht während der Weihnachtszeit an der jeweiligen Krippe ausgelegt.

Heinz Watermeier

Welche Idee steckt dahinter?
Letztendlich geht es darum, für viele Menschen die Vorfreude auf Weihnachten zu wecken. Außerdem ist die Aktion eine gute Möglichkeit, den Glauben vor allem für Kinder begreiflicher zu machen. „Nicht die Menschen kommen zu ihm, sondern Jesus geht zu ihnen, lebt für eine kurze Zeit Momente ihres Alltags mit gerade in dieser schwierigen Zeit“ sagt Pastoralreferent Heinz Watermeier.

Zum Vorbereitungsteam, das schon sehr gespannt darauf ist, was der Besuch auch in diesem Jahr in den Familien auslöst, gehören Heike Demes, Sandra Korf, Anne Trepmann, Heike Ebbert-Brüggemann und Pastoralreferent Heinz Watermeier.

1 Kommentar zu Das Jesuskind reist durch Gescher

  1. Eine sehr schöne Idee. Im vergangenen Jahr waren viele Familien mit Begeisterung dabei. Das Jesuskind wohnte mal hier und mal dort. Mal im Wohnzimmer, mal im Kinderzimmer, immer wohlbehütet und gut versorgt.
    In diesem Jahr geht das Jesuskind wieder in viele verschiedene Familien, wohnt dort für einen Tag und eine Nacht um dann weiter zu ziehen. So weit -so gut. Nur was ist in diesem Jahr? Überall gibt es Corona, es gibt bis Weihnachten strenge Vorschriften. Sogar Eigenquarantäne sollte eingehalten werden. Die Kinder bekommen verlängerte Ferien.
    Wie muss man sich die Reise des Jesuskind dann vorstellen?
    Wird es überall desinfiziert? Wenn es gebracht wird oder wenn es wieder weitergereicht wird? Kommt es gar mit Maske ? Was ist mit Abstand halten? Was ist anschließend mit dem Tagebuch? Da würde ich ohne Handschuhe nicht durchblättern wollen.
    Ich bin mir sicher dass alle diese Fragen vom Vorbereitungsteam im Vorfeld schon geklärt wurden.
    In diesem Sinne: eine gute Reise liebes Jesuskind … und bleib gesund !!

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