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Thomas Kerkhoff, CDU: Erst zwei Monate im Amt schon Ärger in Bocholt

Gescher/Bocholt (fjk). Von vorweihnachtlicher Harmonie sei im Bocholter Rathaus wenig zu spüren, darüber berichtet heute das Bocholter Volksblatt. Rund zwei Monate nach dem Amtsantritt von Bürgermeister Thomas Kerkhoff machten sich Spannungen bemerkbar.

Der Gegenwind kommt nicht von der Opposition sondern aus den eigenen CDU-Reihen, so die Zeitung. Zudem beschweren sich Mitarbeiter der Verwaltung über den Führungsstil des Ex-Bürgermeisters von Gescher. „Der neue Bürgermeister lässt uns kaum Entscheidungsfreiheiten,“ wird ein führender Verwaltungsmitarbeiter zitiert.

Schwerwiegender allerdings die Vorwürfe aus Kerkhoff`s eigener Partei, der CDU. So soll er bei der Bauvergabe eines Kita-Gebäudes das Vergaberecht umgangen haben. Nach Auffassung des CDU-Fraktionssprechers ist Kerkhoff sogar in dieser Sache befangen. Er sei Aufsichtsratmitglied in der EWIBO und der Wohnbau Münsterland.

13 Kommentare zu Thomas Kerkhoff, CDU: Erst zwei Monate im Amt schon Ärger in Bocholt

  1. Gescher wird grad zum Corona HOTSPOT im Kreis!!! Es erkranken so viele Menschen schwerst daran und sterben hieran!!! Und jetzt lese ich von einer Verteilaktion am 1. Weihnachtstag in Behinderten- und Pflegeheimen durch eine Mitarbeiterin des Kreises Borken ohne gesetzlich vorgeschrieben Abstand und vorgeschriebener Maskenpflicht? Da sind ja nicht nur Bußgelder fällig, sondern auch eine Dienstaufsichtbeschwerde oder täusche ich mich?!!! Was war da denn genau los???? Dem muss das Ordnungsamt wohl spätestens jetzt nach nachgehen …. Trecker-Korso, tja, das wird schon Gründe haben, wenn sich dagegen entschieden wurde. Dann könnten wir in Gescher statt dessen doch vielleicht einen nächtlichen Sommer-Trecker-Korso als Entschädigung veranstalten oder etwas anderes!! Im Moment ist das alte Leben halt nicht möglich, wir müssen alle zurückstecken und zusammenhalten!!! Nochmals: Das Coronavirus ist unsichtbar!!! Abstandsregeln, Hygieneregeln und Maskenpflicht sind das A und O auch für Miarbeiter des Kreises Borken!!! Und ich bin immer noch froh, den komischen BM in Gescher los zu sein, in der Hoffnung Frau Kortüm ist die richtige und wird sich noch für und in ihrem Amt als BM beweisen!!! … auch wenn es nicht Aufgabe vom Gescherblog ist, aber vielleicht wäre eine Rubrik „Coronavirus in Gescher“ oder so zu starten, da scheinen neben mir, ja viele Gescheraner Anliegen zu haben und diese zu sammeln und „abzuarbeiten“ wäre in dieser schweren Zeit bestimmt hilfreich.. 🙂

  2. Rudi Ratlos // 26. Dezember 2020 um 21:54 //

    @Rainer @K.Gerster Mal abgesehen davon, dass ich nicht den Zusammenhang zum Thema dieses Posts erkennen kann: Die ordnungsrechtliche Entscheidung war sinnvoll und notwendig. Leute, die in Tageszeitung nicht gelesen hatten, dass der kleine Umzug ausfällt, standen an den markanten Punkten und warteten – natürlich ohne die Hygieneregeln zu beachten.

  3. K.Gerster // 26. Dezember 2020 um 16:57 //

    Waaas? Ein Trecker-Korso verboten? Wo es in anderen Städten erlaubt war und im popligen Gescher nicht? Unfassbar und absolut herzlos. Da wurde wieder an falscher Stelle der Finger gehoben. Ach, wo wir mal dabei sind zu kritisieren: gestern (1. Weihnachtstag) kamen vom Kreis Borken die versprochenen Zuwendungen an Behinderte und Pflegebedürftige. Alles ganz sehr löblich bis auf eine grosse Kleinigkeit „die Dame vom Kreis Borken“ hatte weder Mundschutz noch diskret Abstand gehalten. Vielleicht sollte der Kreis erstmal seine Mitarbeiter schulen und ermahnen anstatt einen Trecker-Korso verbieten. Ein Spreader-Event der besonderen Art. Man-man-man, ist Frau Kortüm doch nicht die richtige Wahl gewesen?!

  4. Hat Herr Kerkhoff alles schlecht gemacht? Man sollte alles in der Waageschale legen und dann sehen wo sie ausschlägt. TZum guten oder schlechten. Welcher Bürgermeister ist perfekt? Hat Gescher nun die perfekte Bürgermeisterin? Nein, sie hat unter Androhung von Strafen einen privaten Lichter Korso mit Oltimer Trecker von 3 Personen verboten. Nur weil diese an den Altenheimen und zu den Behinderten Menschen in Gescher fahren wollten und eine Weihnachtliche Stimmung verbreiten wollten. Selber bekommt diese Bürgermeisterin die Corona Zahlen nicht in den Griff!Vieleicht ein Fehlgriff mit dieser Rechtsanwältin. Frohe Weihnachten

  5. Auch nur mal so angemerkt... // 26. Dezember 2020 um 10:01 //

    @ Nur mal so angemerkt… Warum darf ausgerechnet Herr Kerkhoff sich erlauben, seinen privaten Vorteil auf Kosten der Steuerzahler zu ziehen, während andere Menschen mit nicht so einem betagten Job in der heutigen Zeit deutlich andere Schwierigkeiten haben als diese Probleme auf Luxusebene? Das Verhalten ist respektlos, unfair und egoistisch und erinnert mich mehr an Trump als an irgendeinem anderen Bürgermeister im Kreis Borken…

  6. ...nur mal so angemerkt // 24. Dezember 2020 um 13:44 //

    Man, man – schon interessant zu sehen, wie hier einige ohne genaue Kenntnis des Bocholter Sachverhalts herumschwafeln. Der Bericht oben ist eine auf rund 20 Prozent gekürzte Fassung des BBV-Artikels. By the way: Der Artikel im BBV war reinster Boulevard-Journalismus (wie schon in den letzten Monaten häufig zu beobachten). Die Abonnementzahlen des BBV werden durch solch einen Artikel sicher nicht steigen…

  7. Stiller Mitleser // 24. Dezember 2020 um 08:23 //

    Anscheinend hat der BM eine Angelegenheit angestoßen bzw. laufen gelassen, die – vorsichtig ausgedrückt – unclever ist.

    In Bocholt gibt es ein Industriestammgleis, so dass das dortige Gewerbegebiet eigentlich gut an den Schienenverkehr angeschlossen ist. Es wird aktuell allerdings nicht genutzt. Der Bahnhof Bocholt wird derzeit umgebaut und es gab eine Anfrage der DB Netz AG bzgl. der Einbindung des Industriestammgleises. Natürlich will die DB Netz AG dafür Geld haben. Dass die Stadt Bocholt zögert ist nachvollziehbar, weil außer Absichtserklärungen kein sofortiger Bedarf erkennbar ist.

    Anscheinend wollte man kurz vor Weihnachten im Rat beschließen, den Anschluss des Industriestammgleises aufzugeben und damit quasi den Rückbau in die Wege zu leiten.
    Die Krux an der Sache ist: ab 1. März sollen sich die Richtlinien bzgl. die Förderung von Gleisanschlüssen ändern, so dass das Kostenargument nicht mehr zieht.
    Es gab wohl massive Proteste und zwar vor allem von auswärtigen Verbänden.

    Als Folge „musste“ der BM dann den Antrag von der Tagesordnung nehmen und auf Januar verschieben.

  8. Dietmar Thiery // 23. Dezember 2020 um 20:09 //

    Ich wünsche Bocholt schöne Jahre mit H. Kerkhoff. Hier in Gescher ist man größtenteils froh das er weg ist. Jetzt habt ihr den an der Backe. Ich finde lustig und viel Spass mit dem.

  9. K.Gerster // 23. Dezember 2020 um 13:16 //

    …ich kann vor lachen nicht schreiben!

  10. mal erlich.es wurde von gescher gewarnt vor diesem herrn.sorry bochold.ihr wolltet ihn…ihr habt ihn nun…

  11. Frohe WEIHNACHTEN Bocholt.
    Jeder Wähler ist seines Glückes Schmied.
    Ihr wusstet doch, was ihr bekommt.
    Wir haben hier auch ein Wohnhaus, was alle Genehmigungen bekommen hatte. An einem gewissen Parkplatz.
    Bocholt hätte nur mal über seinen Tellerrand schauen müssen und das Elend der letzten Jahre hier sehen.
    Warum hat wohl die CDU hier verloren, in Gescher? Und Sie läuft immer noch mit gesenktem Kopf herum.
    Unser Rathaus wird jetzt endlich wieder durch Menschlichkeit geleitet.
    Dank unserer Bürgermeisterin.
    Frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr 2021.

  12. Ein glücklicher Gescheraner // 23. Dezember 2020 um 12:43 //

    Das sind die Bocholter selber schuld.Jeder wusste doch wie der Ex Bürgermeister von Gescher ist.Ich hatte damals die Abwahl vorgeschlagen.Aber die Gescheraner mussten erst schmerzhaft lernen.Wir sind froh das er weg ist.Viel Spass mit dem Bürgermeister von Bocholt.

  13. Macht da weiter wo er hier aufgehört hat

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