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Gravierendste Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Stadtlohner Straße

Gescher (ppp). Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in der Zeit vom 14.01.2021 -20.01.2021 der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 19 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfung der 11.065 Fahrzeuge fest, dass 6 % zu schnell unterwegs waren.

Insgesamt überschritten 716 Fahrzeugführerinnen und Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 30 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 686 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt. Zu den gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen im Kreis Borken zählte auch die Stadtlohner Straße (Höhe Altenheim Berkelaue) in Gescher.

Südkreis:

– innerorts bei max. zulässigen 30 km/h mit gemessenen 50 km/h in
Bocholt auf der Straße Unter den Eichen

– außerorts bei max. zulässigen 70 km/h mit gemessenen 112 km/h in
Borken auf der B 70

Nordkreis:

innerorts bei max. zulässigen 30 km/h mit gemessenen 60 km/h in
Gescher auf der Stadtlohner Straße

– außerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 79 km/h in
Stadtlohn auf der L 608

2 Kommentare zu Gravierendste Geschwindigkeitsüberschreitung auf der Stadtlohner Straße

  1. verärgerter Bürger // 24. Januar 2021 um 17:01 //

    @ Borkener junge
    Und wenn, wie von vielen Gerichten bestätigt, die Schrittgeschwindigkeit bei 15 km/Std. liegt, sind es lediglich 25 %-

    Die 15 Km/Std. basiert bei den Gerichten darauf, w e i l man befürchtet, der Ein- oder Andere könnte ansonsten bei zu geringer Geschwindigkeit vom Fahrrad fallen.
    Konkret deshalb wohl auch die unterschiedliche Handhabung, weil man „unterlegene“ Prozesse fürchtet.

  2. Borkener Junge // 24. Januar 2021 um 15:46 //

    Bei Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit um mehr als 50% ist regelmäßig Vorsatz anzunehmen. Wenn im Straßenverkehr eine Ordnungswidrigkeit oder eine Straftat vorsätzlich begangen wird , kann das Regelbußgeld für diese Tat verdoppelt werden. Dies ordnet der § 3 der Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) an. Und wenn wir uns mal die Zahlen so anschauen..

    30km/h zulässig — 50 km/h gefahren = 66,67% zu schnell

    70km/h zulässig — 112 km/h gefahren = 60% zu schnell

    30km/h zulässig — 60 km/h gefahren = 100 % zu schnell

    50km/h zulässig — 79 km/h gefahren = 58% zu schnell

    Wenn aber in einem verkehrsberuhigten Bereich anstatt Schrittgeschwindigkeit (3-7 km/h) 20km/h gefahren wird… dann sagt keiner was.. es sind ja nur 13km/h zu schnell (aber es sind 185% zu „schnell“ ) und das wird nicht kontrolliert und auch nicht geahndet 😉 denn circa 97% der Fahrradfahrer/in wären ja dann jedes mal zu schnell unterwegs. Um all das zu ahnden ..wäre der Aufwand viel zu hoch und daher wird es einfach mal geduldet. ach ne .. das Zauberwort heißt ja: Verhältnismäßigkeit

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