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Gas geht aus: Eisige Zeiten auf dem Mobilheimplatz Eing

Versorger fordert Bewohner auf, Tankanschlüsse frei zu räumen

Gescher (fjk). Es ist kalt. Nachts gehen die Temperaturen auf minus 15 Grad zurück. Gut, eine mollig, warme Heizung zu haben. Auf dem Mobilheimplatz Eing könnte sich das bald ändern.  Auch in den Häusern droht es eiskalt zu werden. Die Bewohner schlagen Alarm, denn das Gas in den Tanks geht aus und die Nachbefüllung stellt sich als schwierig heraus. 

Am Montag habe sich der „Gaswagen“ festgefahren weil die Versorgungsstraßen auf dem Platz teilweise nicht geräumt waren, wird berichtet. Der Versorger WESTFA bestätigt in einem Schreiben die Probleme. Eine Betankung sei am Montag nur unter erschwerten Bedingungen und dem Einsatz eines Traktors möglich gewesen. Mehrfach habe der Tankwagen wieder mobilisiert werden müssen: „Die Straßen-/Wegeverhältnisse auf dem Platz sind sehr schlecht.“

Zugeschneite Tankanschlüsse bei den Erdtanks auf dem Mobilheimplatz Eing können durch den Versorger nicht angefahren werden

Am kommenden Samstag, 13. Febr. 2021, soll ein weiterer Versuch unternommen werden, Flüssiggasbehälter aufzufüllen. Der Versorger WESTFA bittet, Sorge dafür zu tragen dass die Zufahrten zu den Behältern geräumt bzw. gestreut sind. Das 26 to schwere Versorgungsfahrzeug sei nicht mit den Fahreigenschaften eines PKW vergleichbar.

15 Kommentare zu Gas geht aus: Eisige Zeiten auf dem Mobilheimplatz Eing

  1. Schade zu wissen, dass die Gasbetankung nur unter erschwerten Bedingungen und dem Einsatz eines Traktors möglich gewesen ist. Mein Onkel hat sich mehrere Gasbehälter gekauft. So ist er sich sicher, dass er immer genug Flüssiggas zum Kochen parat hat.

  2. Das die Gasleitungen genau zu diesem Zeitpunkt leer sind ist ein komischer Zufall. Man hätte sich die Wochen davor schon um das Auffüllen kümmern können. Zudem sind die Pächter für die Gaszufuhr selbst zuständig und haben mit dem Verpächter nichts zu tun.
    Die Straßen Verhältnisse sind vielleicht nicht die besten. Man darf jedoch nicht vergessen, das man sich auf dem Land befindet und nicht in der Großstadt. Die Autobahnen waren bis vor 2 Tagen bzw bis heute auch nicht geräumt.
    Man muss sich ins Gedächtnis rufen, wie günstig man im Verhältnis zu einer „normalen“ Wohnung dort lebt. Die jährliche Pacht ist gering. Und die Nebenkosten, die einige hier so als hoch angeben sind nur am Verbrauch der jeweiligen Pächter gemessen.

  3. Elisabeth // 12. Februar 2021 um 10:41 //

    Nein, muss ich nicht. Ich kann auch Mobilheime mit 120 qm kaufen. Also Udo, mach dir keinen Kopf!

  4. Auch ein bewohner // 12. Februar 2021 um 10:13 //

    @Elisabeth
    Die wunderschönen Gärten und die Ruhe auf dem Platz haben sie noch vergessen.und zumindest in unserem Fall super Nachbarn unsere Straße war Sonntag Abend schon komplett frei.
    Aber mal abgesehen davon wie kann man hier am Montag erwarten das in der Bauernschaft alles geräumt ist.die Straßen in der Stadt waren nicht ein mal frei,auch da in den ganzen Nebenstraßen hätte sich der Fahrer fest gefahren.Dennoch ein dickes danke an den Gas Anbieter das es versucht wurde.

  5. Verstehe ich nicht.
    zulässige Wohnfläche Mobilheimpark Eing: 60qm
    Elisabeth schreibt: 90qm, sogar mit Tapeten

    Muss Elisabeth 30qm jetzt abreißen?

    gruß

  6. Elisabeth // 12. Februar 2021 um 09:43 //

    Hallo Frau Klein, man merkt, dass Sie von der Wohnsituation auf dem Mobilheimplatz keine Ahnung haben. Sie können mich gerne besuchen. Wir haben hier eine normale 90 qm Wohnung, sogar mit Tapeten an den Wänden, einem großen Bad und einer Heizung mit Wärmerückgewinnung. Besser geht es auch in einer „normalen“ Wohnung nicht. Und wenn ich mir die Straßen in der Stadt ansehe sind die teilweise auch nicht besser. Also, kommen Sie gerne vorbei.

  7. Andrea Klein // 12. Februar 2021 um 08:48 //

    Vernünftige Wohnung Mieten wäre eine Alternative.

  8. Gescheraner // 11. Februar 2021 um 20:43 //

    Ich denke, das es jedem bewohner des Platzes frei steht umzuziehen.
    Wenn der Pächter sich nicht (und das seit Jahren) um den Platz kümmert, dann würde ich dort doch garnicht wohnen wollen.
    Und der Großteil der Anwohner wusste bevor er auf den Platz gezogen ist wie die Umstände im Sommer wie im Winter auf dem Platz sind.

    In diesem Sinne

  9. Elisabeth // 11. Februar 2021 um 19:02 //

    Ich verstehe zwar den Unmut, aber das ist nicht das Thema. Es geht um die Zuständigkeit wer die Strassen vom Schnee räumen muss. Der Rest steht auf einem anderen Blatt.

  10. Bewohnerin // 11. Februar 2021 um 18:12 //

    Es handelt sich beim Wohnmobilplatz Eing in Gescher-Harwick um privates Gelände.

    Somit liegt die Verkehrssicherungspflicht beim Besitzer (Verpächter).

    Diese Pflicht ist nicht im Pachtvertrag an den Pächter übertragen worden!!!

    Er kassiert jedes Jahr mehrere zig Tausend € Pacht und Nebenkosten ein. Bei jedem Hausverkauf kassiert er jedes mal die Erschließung noch einmal.

    Bleibt die Frage, wofür er das Geld verwendet. Nicht für die Versorgung und Instandhaltung des gesamten Platzes.

    Wie man im WDR Fernsehen vor wenigen Tagen sehen konnte, wurde beim Campingplatz in Gescher für jeden Wohn-Platz sogar Glasfaserkabel verlegt. Beim Wohnmobilplatz Eing hat bis heute noch nicht jedes Haus Telefonkabelanschluß. Nur ein weiteres Beispiel.

  11. Gescheraner Jung // 11. Februar 2021 um 16:00 //

    Bei der Zuwegung handelt es sich um privates Gelände. Somit liegt die Verkehrssicherungspflicht erstmal beim Besitzer (Verpächter).
    Ob der Verpächter diese Pflicht, wie eine Gemeinde in der Gemeindesatzung dies auch an die Anwohner überträgt, an seiner Pächter weitergibt?
    Dies müsste eine entsprechende Platzordnung regeln.
    Ggf. ist diese Pflicht auch direkt per Klausel im Pachtvertrag an den Pächter übertragen worden??
    Da es sich um ein Privatgelände handelt, kann auch einfach per Schild am Eingang des Platzes auf einen „eingeschränkten Winterdienst“ hingewiesen werden.
    Dadurch entbindet sich der Grundstücksbesitzer zum Teil auch von seinen Pflichten. Wer dann zu seinem Haus / Grundstück möchte, muss selbst für einen sicheren Weg sorgen. Hier gibt es aber auch umstrittene Fälle und unterschiedliche Richterliche Auslegungen der Sachverhalte, wann ein Grundstückseigentümer im Einzelfall trotzdem haftbar gemacht werden kann.

  12. Ein Bewohner // 11. Februar 2021 um 15:48 //

    Eine Tatsache ist, dass Herr Eing sich nicht um den Platz kümmert.

    Auf Briefe (auch per Einschreiben) und E-Mails von Bewohnern gibt es keine Antwort.

    Die Straßen befinden sich (auch im Sommer) in einem katastrophalen Zustand.

    Er kassiert jedes Jahr mehrere zig Tausend € Pacht und Nebenkosten ein.

    Bleibt die Frage, wofür er das Geld verwendet. Nicht für die Versorgung und Instandhaltung des gesamten Platzes. So viel ist sicher.

  13. Frustrierte Bewohnerin des Platzes // 11. Februar 2021 um 15:29 //

    Das Problem ist, dass Herr Eing sich nicht um den Platz kümmert. Es fehlen Abrechnungen, auf Anrufe und E-Mails gibt es keine Antworten, ständig gibt es Stromausfälle und die Straßen befinden sich auch im Sommer in einem katastrophalen Zustand. Angebote der Stadt Gescher lehnte Herr Eing ab. Dafür kassiert er jedes Jahr mehrere Tausend € Pacht ein. Bleibt die Frage, wofür er das Geld verwendet. Nicht für die Versorgung des Platzes so viel ist sicher.

  14. Elisabeth // 11. Februar 2021 um 12:35 //

    Eigentlich immer der, dem die Straßen gehören. Meiner Meinung nach also der Platzbetreiber. In der Stadt räumt ja auch der Bauhof der Stadt.

  15. Ein Bewohner // 11. Februar 2021 um 12:29 //

    Ich frage mich immer wieder, wer ist in Rechtlicher Hinsicht zuständig für die Räumung der Straßen,? vieleicht weiß das jemand……

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