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Bäume wurden in „allerletzter Sekunde“ gefällt

Gescher (fjk). In „allerletzter Sekunde“ wurden heute, am 26. Februar, die Bäume auf dem Baugrundstück des zukünftigen Kindergartens an der Riete gefällt. In den frühen Morgenstunden rückten die Baumfäller im Auftrage des Investors Ecoplan an. Aller Widerstand von Nachbarn, Naturfreunden und Klimaschützern hat sich damit erledigt.

Erlaubt ist das Fällen eines Baumes von Oktober bis einschließlich Februar. In den übrigen Monaten ist es laut Bundesnaturschutzgesetz verboten. Das gilt auch in Gemeinden, die keine Baumschutzsatzung verabschiedet haben. Gescher hat keine Baumschutzsatzung. Diese Regelung sorgt dafür, dass brütende Vögel ihren Nachwuchs ungestört aufziehen können.

29 Kommentare zu Bäume wurden in „allerletzter Sekunde“ gefällt

  1. Lieber Jens,

    vielleicht sollten Sie sich noch mal mit den aktuellen Erkenntnissen zu der Darwinschen Theorie auseinandersetzen. Die Natur ist auch rau und hart – unterliegt halt dem natürlichen Lebenskreislauf – aber sie ist laut wissenschaftlichen Erkenntnissen auch ein Kooperationsmodell. Nur der Mensch stellt sich über den Dingen.

    Leider Gottes dient das Motto „Survival of the fittest“ vielen Menschen als Ausrede, wirklich mal bewusst zu hinterfragen und bewusst zu handeln. Dann steht nämlich nicht mehr das ökonomische Interesse im Vordergrund.

    Und den „Säbelzahntiger“ brauchen wir nach ihrem Modell gar nicht mehr, denn wir entledigen uns so auf Dauer eh jeder Lebensgrundlage.

  2. Beobachter // 27. Februar 2021 um 13:37 //

    @Tina:
    Wo war unsere Bürgermeisterin? Fragen Sie mal lieber: Wer hat das alles vorher noch inniziert? Fragen Sie mal den jetzigen Bürgermeister in Bocholt. Alles das hat der Vorgänger noch sattelfest veranlaßt. Eben mit seinen Parteigenossen. Man sollte einmal die Frage stellen: Wer schlägt dadurch Profit? Wer ist mit wem dort befreundet? Bringen Sie die Fa. Ecoplan mit dem Freund des jetzigen Bürgermeisters in Bocholt in Verbindung?
    Es existiert kein Bebauungsplan, d.h. wenn man gewollt hätte, hätte man locker anders bauen können.
    Wieviel Fördergelder muss die Stadt zurückzahlen, weil der Kindergarten auf der Twente abgerissen werden soll? Dort flossen vor einigen Jahren noch Fördermittel an die Stadt.
    Alles das erfährt man nur durch Hinterfragen von Daten, Fakten.
    In Gescher müssen die Bürger das nun ausbaden.

  3. Ich bin einfach nur traurig und sprachlos. Da passt ja wieder GESCHER, NATÜRLICH ANDERS! Stolz kann man mittlerweile nicht mehr sein, ein Bürger dieser Stadt zu sein.

  4. Hallo “ Professor“ Jens. . Ich habe nicht gesagt das wir keinen Kindergarten brauchen. Wir haben aber genug, oder. Wieviel hundert tausend Kinder hat Gescher denn? Zähl doch mal die Kindergärten. St. Marien hat doch genug Platz. Wäre er dreizügig geblieben oder vierzügig hätten die Bäume doch beiben können. Nichts klappt ohne Kompromiss. Hallo. Welche Fachleute denn? Der Pastor? Oder der Architekt? Der macht das was man ihm sagt.Wir leben nicht in der Römerzeit. Du musst mal umdenken. Wir haben nur eine Natur. Wir ruinieren uns selbst. Die Wälder sind krank. Emphatie ist wichtiger denn je. Nicht ohne Grund haben wir das riesen Umweltproblem. Schlimm sind auch die Leute die duese Steinvorgärten haben ohne Blumen, .Was isg mit den Insekten , Vögel….Du weisst sicherlich , das wir Menschen auch sterben wenn es keine Ameisen und Bienen mehr gibt oder. Aber heute muss alles clean sein. Chic. Pflegeleicht. In Rheine sind solche Vorgärten in den Neubaugebieten verboten. Bitte in Gescher auch. Sorry. Du hattest so ausgeholt, da ist es jetzt etwas länger geworden.

  5. Ich habe keine kleinen Kinder mehr und bin kein Anwohner und möchte nicht neben Jens wohnen das er mir eins mit der Keule überbrät. Oder bist du nicht stärker als ich? ……Jens das mit den Fachleuten ist so eine Sache, schlag doch mal die Zeitung auf!
    Da ist der Pfarrer: „der fällt nicht gerne Bäume“ der Arme, Amen!
    Die Konzeptionsplaner: Was ist das für ein Konzept, in dem das „„großzügige Aussengelände“ eine untergeordnete Rolle spielt? Was spricht dagegen Verwaltung, Schlaf und Versorgungsräume nach oben zu verlegen? 1,5 geschossig? Das geht auch wenn man Werkstatt Kita ist…..wir tun ja so, als müssten die Kinder mit einer Lösung pro Natur auf der Straße stehen.
    Herr Homann ist doppelzüngig! Siehe seine Äußerungen als Politiker und Naturschutzmensch
    Schade ist, dass Herr Pierk erst jetzt lernen will, ( siehe AZ) so klein ist der doch gar nicht!
    Um auf das fehlende Interesse der Bürger zu kommen, im Oktober wurde mit einem ausführlichen Artikel in der Zeitung beschwichtigt, von Rodung war da nicht die Rede….und jetzt im Hauruck verfahren vorgehen, ja Jens, du hast Recht, das ist uhrzeitlich, mir macht das Angst, das immer noch das Recht des Stärkeren ( Reicheren) gilt.

  6. Junge Generation // 27. Februar 2021 um 11:28 //

    Mir bleibt wortwörtlich die Luft weg, ich finde es traurig in einem Gescher aufzuwachsen, welches immer weniger naturbelassenene Plätze hat. Eine langweilige Innenstadt und ein semi attraktiver Stadtpark sind eine Sache. Aber auch noch die letzten schönen Wiesen Grundstücke und Grünanlagen zu überbauen und zu zerstören macht die Stadt für mich nicht attraktiver. Bin froh wenn ich hier weg bin.

  7. Hallo Tina. Gerade beim Thema Natur das Todschlagargument „Emphatie“ zu wählen, zeigt wie grotesk die Debatte ist. Warum? Weil die Empathie der Evolution laut Darwin diametral gegenüber steht. Der Hölenmensch hat nicht überlebt, weil er emphatisch gegenüber dem Säbelzahntieger war.
    Natur bedeutet Egoismus und das Recht des Stärkeren in einem Kreislauf mit der Evolution.
    „Der egoistische Starke“ verdrängt das „emphatisch Schwache“ seit Anbeginn der Zeit. Ein Beispiel ist Amerika mit seinen Ureinwohner. Was passiert, wenn der „egoistische Starke“ zum „emphatischen Schwachen“ wird, kann man recht gut an den Römern fest machen.
    Halten wir also fest: Emphatie ist schön, aber nicht der Anker einer Gesellschaft.

    Brauchen wir mehr Kindergärten? Ja. Da es heute gesellschaftlich für eine Frau wichtig sein muss, sich beruflich zu verwirklichen, brauchen wir mehr externe Betreuungsmöglichkeiten. Des Weiteren sind Kindergärten und Schulen ein wichtiger Faktor, wenn es um die Inklusion von Menschen aus anderen Kulturformen geht.

    Auch die Argumentation mit den großen Gärten und der Natur halte ich nicht für maßgebend, da es sich hier um Luxusprobleme der Landbevölkerung handelt. Oder mochte jemand den ersten Stein Richtung Großstadt werfen?

    Wie man es dreht und wendet. Sobald eine Ideologie das Denken übernimmt, schaltet sich der Verstand aus.
    Was wären Alternativen? Frauen hinter den Herd, bis evtl mal ein Platz in einem Kindergarten frei wird? Inklusion und soziokulturelle Eingliederung von Migranten hinten anstellen? Die Menschen zwingen weniger Kinder zu bekommen?
    Wie man sieht: Es spielen viele Faktoren eine Rolle, auf die man auf den ersten Blick nicht kommt. Sicher auch viele, die ich nicht genannt habe oder selbst nicht in Betracht gezogen habe.
    Daher sollten wir auf die Fachkräfte vertrauen, die in ihren Ausschüssen versuchen alles zu berücksichtigen. Und da müssen wir nicht immer alles verstehen, sondern vielleicht auch mal unseren Mitmenschen vertrauen.

    In diesem Sinne, wünsche ich ein schönes Wochenende.

  8. Joe Zett // 27. Februar 2021 um 09:13 //

    Mich interessieren die Verantwortlichen für diesen Vorfall. Eventuell kann hier noch ein rechtliches Nachspiel folgen.

  9. Joe Zett // 27. Februar 2021 um 08:56 //

    @Jens; Apropos Eichenprozessionsspinner, die müssten auch nicht bekämpft werden, wenn wir der Natur mehr Raum geben würden, z.B. den Meisen nicht deren Lebensraum nehmen, denn diese sind die natürlichen Fressfeinde der Eichenprozessionsspinner!

  10. Also Jens. Beim besten Willen. Ich habe keine kleinen Kinder mehr und wohne da auch nicht. Aber in einer Gesellschaft ist Empathie sehr wichtig. Wir Meschen sind gut darin alles kaputt zu machen. Irgendwann reicht es doch , oder? Das waren gesunde Bäume, das nur am Rande. Können sie mir erklären wieso der alte Kindergarten überhaupt abgerissen werden muss? Haben die zuviel Geld? Immer wieder wurde in den Kindergarten investiert. Garten, Anbau…Und wieso muss er fünfzügig werden? An der Riete hätte man ja das Wohnen für alte Menschen schaffen können. Da wären sicherlich die Bäume stehen geblieben. Wir sind eine kleine Stadt. Ich finde das wir genug neue, unpersönliche Kindergärten ohne Charme haben. Zum Teil mega dunkel, fast schwarzer Klinker. Mini Grundstück. Kinder brauchen grosse Gärten , Farbe und Natur . Was ist so schlecht an dem alten Kindergarten? Ich kann es nicht verstehen. Wir alle stehen in der Verantwortung gegenüber den Kindern aber auch der Erde auf der wir wohnen. So wie sie das sehen brauchen wir ja gar nichts mehr machen. Nicht mal Müll sortieren. Einfach mal laufen lassen.

  11. Joe Zett // 27. Februar 2021 um 08:06 //

    Bin total entsetzt und wütend!!! Was soll das? Muss denn immer auf Biegen und Brechen dort gebaut werden, wo ein letztes Stück alter Natur steht und müssen dafür wieder Bäume sterben, die hunderte Jahre gewachsen sind? Wenn der Mensch so weitermacht und nur den Profit über das Leben stellt, dann werden wir genauso enden wie die Dinosaurier. Was nützen uns dann Kitas für Kinder, die keine Bäume für den notwendigen Sauerstoff mehr finden? Mein Buchtip: „Die Welt ohne uns“ von Alan Weismann, es zeigt wohin die Reise geht, wenn der Mensch von diesem Planeten verschwindet…

  12. Und die AZ berichtet heute Morgen mal wieder in allerbester Haus- und Hofberichterstattungsmanier über das Thema. Tenor: alles supi.
    Gut, dass es GescherBlog gibt, wo auch der Bürger seine Meinung kundtun kann.

  13. Die Menschen haben die Möglichkeit durch die vorhandene Intelligenz Planungen zu entwickeln, die nicht 73 % der Bäume fällen, sondern 73 % der Bäume erhalten.
    Dieses Planungsbüro hat sehr wahrscheinlich fast fertige Kindergartenentwürfe in der Schublade, von anderen bereits neu gebauten Kindergärten, diese werden etwas auf einem Grundstück verdreht und fertig; es ist weniger Arbeit, bringt jedoch 100 Prozent des Geldes.

    Dieses Büro sollte von Kirchen und Verwaltungen keine Aufträge mehr bekommen, mindesten aus Gescher, denn so rücksichtslos, auf gewachsene Strukturen nicht zu achten, kann jeder planen.

    Bürgermeister und der Bauherr Kirche hätten sagen müssen, Plane neu und erhalte 70 % der alten Bäume.

    Der Pfarrer hat nun die Pflicht der Öffentlichkeit zu sagen, was er wirklich unternommen hat, um die meisten Bäume mit einer anderen Planung zu erhalten. Der Bauherr Kirche, hatte es in der Hand. Hat er eine zweite Planung verlangt?

    Dieses ist die Kirche mindestens der Öffentlichkeit, aber besonders den Kindern, schuldig.

    Auch fehlt seitens der Stadtverwaltung, die diese Planung vorweg mindestens zur Kenntnis bekam, die Stellungnahme, was diese unternommen hat, den Baumbestand zu 70 % zu erhalten.

    Energetisch gesehen ist eine eingeschossige Bauweise auf 1000 m2 Fläche viel schlechter als eine zweigeschossige Bauweise auf 500 m2, mit einem Satteldach, als zusätzliche Flächenreserve, Flachdächer haben nach Jahren zusätzlich höhere Folgekosten.

    Zusätzlich Hier wird hier unnötig Flächenversiegelung vorgenommen.

    Sicher fällt es vielen immer schwerer, weiter mit Freude Kirchensteuer zu zahlen. Es gibt mittlerweise einfach zu viele Beispiele, was die Kirche machte und macht, diese Steuer nicht mehr zu zahlen. Christus wird denen, wenn es dieser Grund wäre und dann unsere Zeit gekommen ist, wahrscheinlich dann nicht verstoßen, wie es seine Vertreter mit den Bäumen auf der Erde in Gescher am 26.02.2021 gemacht haben.

  14. Betroffener Mitbürger // 27. Februar 2021 um 06:33 //

    Kirche für die Natur und Umwelt. Seid wann? Seid Jahrhunderten schaut sie zu, ihr Vermögen zu mehren. Rücksichtnahme? Für sich und dem Vermögen – ja, aber nicht für die Gemeindemitglieder. Eventuell mit schönen verlogenen Worten, aber nicht mit Taten.

    Als Konsequenz hilft nur der sogenannten katholischen Kirche den Rücken zu kehren. Wie bereits viele Mitbürger aus dem Bistum Köln es uns schon vorgemacht haben.

  15. Eine mitfühlende Anwohnerin // 27. Februar 2021 um 00:36 //

    Es war heute wirklich noch viel trauriger als ich es erwartet hätte. Das Anrücken des „Abholz-Trupps“ war schon laut und aufwühlend. Mit anzusehen wie diese alten Bäume in kürzester Zeit aus dem Weg geräumt wurden – furchtbar. Und dann auch noch die armen Vögel, die die Welt nicht mehr verstanden haben…

    Es wird Zeit, dass wir mal wieder anfangen wirklich zu fühlen. Das wir wieder verstehen, dass wir Teil von der Natur sind die wir gerade zerstören.

    Und das Naturschutz keine Frage des „Recht habens“ ist, sondern eine innere Haltung.

    Ich habe vollstes Vertrauen in unsere Bürgermeisterin und setze auch auf den Stadtrat, dass zeitnah eine Baumsatzung ins Leben gerufen wird und ebenfalls die Baumpflege zu einem jährlichen Pflichtprogramm gemacht wird, damit sich sowas nicht noch einmal wiederholt.

  16. Willi Wiemold // 26. Februar 2021 um 23:34 //

    Bäume dürfen im Wald auch zwischen März und Oktober gefällt werden. Die Wallhecken sollte man in dieser Zeit aber besser in Ruhe lassen, wenn man ein Bußgeld vermeiden will.

  17. Jetzt soll die Natur geschützt werden. Kommen aber in ein paar Wochen die Eichenprozessionsspinner, wollen alle die Natur wieder mit Gift bekämpft sehen…

    Interessant ist auch die Frage, wieso jetzt alle nach den Grünen rufen. Wir leben doch nicht mehr in den 80ern und es gibt auch nix zu verbieten.

    Naturschutz ist wichtig, aber nicht immer macht es Sinn, diesen auf biegen und brechen durchzusetzen. Überall fühlen sich einige Menschen aktuell genötigt, ihre Meinung als einzig richtigen Weg zu glorifizieren. Dabei ist es ihnen egal, ob sie Bauern, Bauträger, Bauherren, Umweltverbände, etc angreifen, obwohl diese meist mehr Wissen rund um das Thema Natur besitzen.

    Ich glaube, hier geht es nicht mehr um die Natur, sondern lediglich um den Wunsch Recht zu haben. Kostet es was es wolle.

  18. Wo war unsere Bürgermeisterin? Wir hatten so viel Hoffnung in diese Frau. Ich hab nichs von ihr gehört. Wo waren die Grünen? Mächtig wichtig, aber wenn es drauf ankommt ist keiner da. Ist achon ein starkes Stück. Ich hab das Vertrauen in unsere Politik verloren. UNSERE STADT SOLL SCHÖNER WERDEN. HAUEN WIR DIE BÄUME UM.Das die Natur so einen kleinen Stellenwert hat , und Bürgerwünsche nicht erhört werden ist schon ganz schön traurig.

  19. Öffentlichkeit
    hilft etwas zu
    ändern…
    Zum Beispiel:
    Eine Baumsatzung
    Damit Gescher nicht noch mehr
    Sportplätze, Schulen,Kitas ohne Bäume hat.!

  20. Erdenbürger // 26. Februar 2021 um 21:00 //

    Wieso wird hier so ein Drama gemacht? Immer noch Sportplatz alle Bäume weg, Gesamtschule Bäume weg… Dort höre ich niemanden trauern! Also hört doch mal langsam auf mit eurem gut mensch getue

  21. eine katholische Kirchgängerin // 26. Februar 2021 um 20:07 //

    Es macht einen echt sprachlos, was hier passiert ist. Es gibt immer Möglichkeiten als Architekt sinnvolle, schöne Gebäude klimaschonend zu bauen und zu gestalten. Gibt es diese Architekten nicht bei der Fa. Ecoplan?
    Bäume sind wichtige religiöse Symbole. In der Bibel und der christlichen Überlieferung spielen sie eine bedeutende Rolle.
    Schon seit Jahrtausenden hat die Standfestigkeit und Größe von Bäumen die Menschen fasziniert. Bäume sind Symbole für das Leben, die Zeit und die Welt.
    BÄUME SIND TEIL DER SCHÖPFUNG. Immer mehr junge Menschen fordern den Erhalt von Bäumen – siehe Hambacher Forst!

    Das Alte Testament beschreibt das Paradies als einen reichen Garten voller Bäume, aus dem die vier Weltflüsse Pischon, Gihon, Eufrat und Tigris entspringen. Die Bäume sind übervoll von verlockenden Früchten. Zwei dieser Bäume werden besonders hervorgehoben. Sie stehen in der Mitte des Gartens: der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.
    Dieses greife ich hier einmal auf, denn die Bäume des Lebens wurden zerstört.
    Die Kirche hätte sie retten können. Der Wille war nicht da?!

    Es gibt noch den BAUM DER ERKENNTNIS VON GUT UND BÖSE. Dieser Baum existiert noch und jeder kann hier erkennen welche Parteien sich wofür nun tatsächlich einsetzen.
    Auch eine Erkenntnis über die katholische Kirche wird von immer mehr Bürgern gezogen, wenn man das Verschleiern des Missbrauchs in der Kirche und die Forderungen Maria2.0 betrachtet. Nicht ohne Grund treten immer mehr aus der kath. Kirche aus.

    Der BAUM DER ERKENNTNIS VON GUT UND BÖSE LEBT WEITER und es gibt einen Baum des Lebens, der existiert. Dieser Baum sind die Menschen in Gescher, die aufstehen und sich eben zu genau diesen Dingen äußern. Denn wegschauen, Mund halten, dass wird von den Politikern gerne gesehen. LASST UNS DIESEN BAUM NICHT ZERSTÖREN UND STEHT WEITERHIN GERADE, aufrecht und äußert euch weiter!!!

  22. Passt doch zu: natürlich anders! Wir leben halt in einer Schildbürgerstadt. Das ist sowas von übel!
    Jedenfalls weiß ich welche Partei das nächste mal meine Stimme bekommt!
    Traurig, dass sich nicht mehr dazu geäußert haben……….☠️

  23. Passt zum Thema // 26. Februar 2021 um 18:22 //

  24. Catercarlo // 26. Februar 2021 um 17:58 //

    Mein Freund der Baum ist tot. Er starb im frühen Morgenrot

  25. Solange Gescher keine Baumsatzung
    hat,sind unsere Bäume „Freiwild“
    Dieses müsste der nächste Vorsitzender des Naturschutzverein
    übernehmen…

  26. Auch Nachbar // 26. Februar 2021 um 16:00 //

    Das letzte Bild in dem Artikel hat mich fast zum Heulen gebracht. Wie kann uns das ein Pastor antun?

  27. Günter Hartmann // 26. Februar 2021 um 15:51 //

    Ich habe dazu na die GZ diesen Leserbrief geschrieben.

    Leserbrief
    Kahlschlag des alten Baumbestandes für die Zukunft unserer Kinder!

    Zeitungsberichte und ein Kommentar der Zeitungsredaktion, die sicher in einer Karnevalssitzung als tollen Scherz gedeutet werden könnten, versuchen das Kahlschlagen von 73 Prozent des Baumbestandes (16 bald gefällte Bäume von 22 Bäumen) für die Bebauung des Kindergarten An der Riete schön zu reden.

    Das Schlimmste dabei ist, es geht um eine Maßnahme für die Zukunft unserer Kinder. Im Jahre 2021 wird, damit Kinder sich entwickeln können, in der gleichen Baumaßnahme alter Baumbestand geopfert. Das gerade der Erhalt des Baumbestandes ein wichtiger Faktor für den Umweltschutz ist, das ist unbestritten auch für die Zukunft unserer Kinder. Eine schlechtere Kombination, wie nun, kann es nicht geben.

    Schlechter kann eine Planung nicht sein, die offensichtlich vorsätzlich keinerlei Rücksicht auf ausgewogene Verhältnisse genommen hat. Selbst die Möglichkeit, dieses Thema im Bauausschuss wenigstens ehrlich zu beraten hat es nicht gegeben, denn die Sitzung wurde abgesagt, es ist halt nicht so wichtig gewesen.

    Der geplante Baukörper selber, in eingeschossiger Bauweise, versiegelt doppelt so viel Fläche als wenn es ein zweigeschossiger Baukörper wäre. Diese Flächen fehlen nun draußen den Kindern zum Spielen. Wäre dieses Argument nicht das Wichtigste, spielen unterm alten Baumbestand?

    Noch schlechter ist die Erkenntnis zu sehen, aus welcher Zeit diese Planung kommt. Ein junger Bürgermeister Kerkhoff, als direkter Mitverantwortlicher, verhinderte diese falsche Planung nicht. Hier zu glauben, wenigsten die jüngeren Entscheidungsträger verhindern endlich solche Planungen, ist somit ein Irrglaube. Es wird geplant wie vor 50 Jahren, rücksichtslos gegenüber gewachsene grüne Oasen in Gescher und auch in Hochmoor, wo gerade für eine Lärmschutzwand eine intakte Heckenstruktur platt gemacht wurde. Außer der FDP hat keine Partei diese Planung eindeutig als nicht zukunftsrelevant bezeichnet; die Stadtgrünen scheinen abgetaucht zu sein.

    Extrem ironisch ist dann in der Zeitung zu lesen, wie schön es nun sein wird, dass Kinder zusehen können, wie neu gepflanzte Bäume sich entwickeln werden, toll.

    Günter Hartmann
    Gescher

  28. Die Vögel die dort ihr Zuhause hatte sind total verstört.
    Elstern,Meisen,Amseln,Krähen suchen ihre Bäume.Sehr traurig anzuschauen.

  29. Oh mein Gott wie skrupellos können Menschen nur sein. Ich bin bestürzt

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