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Vom Feuerwehrmann zum Wassermann.

GESCHER (fjk). feuer-wasserDicke, fette Regenwolken am Sonntag über dem Münsterland. Da wurde aus dem Feuerwehrmann zwangsläufig ein Wassermann. Gleich zu mehreren Einsätzen riefen Bürger in Not die Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Gescher. Um viertel nach zwölf ging es los. Keller unter Wasser. Mit dem Wassersauger wurde man relativ schnell Herr der Lage. Einige Schmutzgitter, die sich verstopft hatten, wurden gereinigt, sodaß der Abfluß der Wassermassen wieder gewährleistet war.

Am Abend hieß es für die Bereitschaft noch einmal raus. An einer Siepe an der Bahnhofstraße mußten die Schmutzgitter gereinigt werden. In angrenzenden Keller drang wegen des schlechten Abflusses Wasser ein.

Direkt zur Einsatzseite der Freiwilligen Feuerwehr.

10 Kommentare zu Vom Feuerwehrmann zum Wassermann.

  1. Naturfreund // 22. November 2010 um 22:06 //

    Mann muss sich nur die Berkelbrücke an der Schutzhütte in Tungerloh Capellen anschauen. Dann weiß mann, was der Verband macht. Dort läuft seit einer Woche das Wasser über die Strasse.

    Der Vorfluter zur Berkel ist komplett zu und das Wasser kann nicht weg. Wenn es jetzt Frost gibt ist die ganze Strasse eine Eisbahn,genauso wie im letzten Jahr. Fussgänger können gar nicht mehr durch. Ausserdem ist diese Strecke Teil des Berkelradwegs. Für Autofahrer lohnt es sich aber. Es gibt eine kostenlose Unterbodenwäsche.

  2. Wofür werden denn vom Grundstückseigentümer die sogenannten C-Beiträge gezahlt (Steuerbescheid der Stadt)?
    Sind die denn nicht für den Wasser- und Bodenverband?
    Dann wären doch ganz klar auch diese für die Säuberung zuständig, oder sehe ich das falsch?

  3. Zeitungsleser // 21. November 2010 um 13:07 //

    Wenn man den Herrn Lütke Sunderhaus anschreibt, bekommt man nach vielen Monaten vielleicht Antwort. Und in dieser Antwort heißt es dann erst einmal: „Da ist die Stadt bzw. der Anlieger für zuständig…“ Der Anlieger ist zum Abräumen des Treibgutes auf seine Kosten zuständig. usw. usw. wir machen nur die Vorarbeit.

  4. @Herr Kunst

    Wasser und Bodenverband, oh oh!
    In Tungerloh Pröbsting wurden Vorfluter mit großen Maschinen „gemäht“. Mit dem großen Regen ist das Gras runtergespült und die Gräben sitzen zu.
    Zuständig ist ein nicht erreichbarer Herr Lütke Sunderhaus aus Estern.
    Ein Fall für den OV denke ich.

  5. Also, ich muss Herrn Kunst Recht geben. Es ist zwar nicht die eigentlich Aufgabe, die Gräben zu säubern. Aber wenn die überlaufen -im wahrsten Sinne- dann müssen wir sehen, Schaden von den Anwohnern abzuwenden.

    Ich kann mir natürlich Schöneres vorstellen, als an einem Sonntag Gräben zu reinigen, was jemand anderes versäumt hat.

  6. Also, ich muss Herrn Kunst Recht geben. Es ist zwar nicht die eigentlich Aufgabe, die Gräben zu säubern. Aber wenn die überlaufen -im wahrsten Sinne- dann müssen wir sehen, Schaden von den Anwohnern abzuwenden.

    Ich kann mir natürlich Schöneres vorstellen, als an einem Sonntag Gräben zu reinigen, was jemand anderes versäumt hat.

  7. Franz-Josef Kunst // 18. November 2010 um 12:13 //

    Zuständig ist „ausnahmsweise“ mal nicht die Stadt bzw. der Bauhof sondern der Wasser- und Bodenverband. Entsprechende Beschwerde wegen der Ereignisse der vergangenen Woche wurde seitens der Stadt auch an diesen gegeben.

    In der Verwaltung ist Fachbereichsleiter Dieter Mayrberger, Tel. 60204, für die Betreuung des Wasser- und Bodenverbandes zuständig und für Hinweise auf Mißstände dieser Art durchaus dankbar, heißt es im Rathaus.

    Es kann nicht sein, dass unsere Feuerwehr als Reparaturabteilung des Wasser- und Bodenverbandes mißbraucht wird. Auf der anderen Seite… was soll man tun? Schließlich kann man die Keller auch nicht absaufen lassen…

  8. 😉

  9. @Hermann K

    Endlich mal jemand der die sache auf den Punkt bringt. Du hast vollkommen recht und zwar in beiden
    Punkten

  10. Hermann K. // 16. November 2010 um 09:34 //

    Da sieht man mal wieder wie toll unsere Stadt arbeitet. Gräben säubern ist sicherlich keine Aufgabe der Feuerwehr, sondern der Stadt.

    Trotzdem großen Respekt an die Jungs von der Feuerwehr die für solche Nachlässigkeiten seitens unserer Stadt ihren (freien) Sonntag opfern, schließlich bekommen sie dafür keinen einzigen Cent!!!

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