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Heggenpättken: „Zögert der Bürgermeister?“

GESCHER (fjk). „Hier wird jetzt noch ausgekoffert und mit Schotter aufgefüllt, denn sonst ist die neue Fläche nicht stabil“, erläutert Heinrich Stölle (Bild unten) vom interkommunalen Bauhof. Er steigt in seinen Radlader, um die Hecken für eine Verbreiterung des schmalen Weges zu entfernen. Später werden außen neue angepflanzt, der Charakter des Heggenpättkens soll erhalten bleiben. Weitere Hecken werden in den nächsten Tagen weichen müssen.

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Danach dürfte es spannend werden. Wird der Bürgermeister den nächsten Schritt tun und die Verlegung der Kanalisation bzw. der Versorgungsleitungen anordnen? Er könnte das, denn von Seiten des Abwasserwerks bestehen keine Probleme, auch nicht mit der Engstelle im Einfahrtsbereich Katharinenstraße. „Wir stehen Gewehr bei Fuß“, heißt es von dort. Für die Bauwilligen hätte das höchst positive Folgen: Sind die Versorgungsleitungen erst einmal in der Erde besteht praktisch Baurecht.. und darauf warten die bauwilligen Anlieger seit Jahren!

Fazit: Der Bürgermeister kann, wenn er will, dort Baurecht herstellen. Die Frage ist nur: Will er?

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7 Kommentare zu Heggenpättken: „Zögert der Bürgermeister?“

  1. Zeitungsleser // 21. November 2010 um 13:02 //

    Solange die Gräben und offene Gewässer wie die Siepe und Gräfte offen sind, wird man dort auch Ratten sichten können. Das bleibt auch bei einer modernen Weg so. Den Weg hätte man mit einer neuen Oberflächenbeschichtung und Regenrinne ausstatten sollen. Dann wäre er keine Zumutung. Meine Meinung.

  2. Stadtbewohner // 19. November 2010 um 17:48 //

    So wie der Heckenweg jetzt aussieht ist er eine Zumutung. Vor zwei Jahren wurden dort Ratten gesichtet

  3. Franz-Josef Kunst // 19. November 2010 um 17:39 //

    Guten Tag Herr Terbrüggen,

    ich kenne die Intention Ihrer Eintragung nicht. Bitte vergleichen Sie meine Bemerkung mit dem heutigen Bericht in der GZ. Ich wiederhole meinen obigen Absatz:

    …wenn dieser junge Mann unschuldig ist, -von nichts anderem dürfen wir im Augenblick ausgehen-, dann hat die Staatsanwaltschaft diese Unschuldsvermutung durch die lange Bearbeitungszeit arg zum Nachteil des Betroffenen strapaziert…

    Ich denke, meine Worte sind verantwortungsbewußt und durchaus überlegt gewählt. Zu schreiben; „Weil dieser junge Ma..“ wäre nicht korrekt gewesen, denn darin hätte ein Wahrheitsanspruch gesteckt. Die Wahrheit kann ich nicht liefern. Leider…

    Deshalb wiederhole ich meine Kritik an Polizei und Staatsanwaltschaft. Derartig lange Bearbeitungszeiten dürfen nicht sein. Sie beschädigen das Prinzip der Unschuldsvermutung und können einem Unschuldigen das „Leben zur Hölle machen“.

    Ihre Aufforderung (..so könnte man das auch auslegen), im Internet zu recherchieren, macht keinen Sinn. Es gibt soviel junge Männer in der Verwaltung.. Und was heißt eigentlich jung. Ich bin 60 und fühle mich immer noch jung!

    So ist das! 😉

  4. Zeitungsleser // 19. November 2010 um 17:15 //

    Bleiben wir besser beim Thema Heckenpättken (Heggenpättken). Den Charakter kann es nicht behalten wenn der Weg von ca. 3 Meter auf dann ca. 6 bzw. 8 Meter verbreitert wird. Auch wenn der Anschein von neuen Hecken das so zeigen soll. Es ist eine neue Straße. Nicht schön aber modern.

  5. Günter Terbrüggen // 19. November 2010 um 16:41 //

    Guten Tag Herr Kunst,

    der Hinweis „Wenn dieser junge Mann unschuldig ist“ halte ich für sehr unglücklich, da man bei einer Nachforschung im virtuellen Rathaus im Internet der Stadt Gescher relativ eindeutig die betreffende Person ermitteln kann.

    Ich bitte um Prüfung und Korrektur Ihres Postings im Sinne der Unschuldsvermutung.

    Mit freundlichen Gruß
    G.T.

  6. Franz-Josef Kunst // 19. November 2010 um 11:41 //

    Sorgen müssen Sie sich nicht machen Presse-Leser,

    aber den Nerv haben Sie heute morgen bei mir getroffen, zweifellos. Ja, es ist kein Zufall, dass hier nichts über die „Razzia im Rathaus“ im Juli steht bzw. gestanden hat.

    Wie Sie vielleicht wissen, bin ich auch Stadtvertreter und Fraktionssprecher. Insofern unterliege ich selbstverstänldich der Pflicht zur Verschwiegenheit wenn Dinge im „nichtöffentlichen“ Teil einer Ratssitzung behandelt werden. Auf diesen Fall bezogen, gab es seinerzeit einen, -nennen wir es kontroversen- Meinungsaustausch zwischen mir und dem Bürgermeister, wie die Sache gegenüber Öffentlichkeit und Presse zu behandeln sei. Am Ende war der gesamte Rat der Meinung, dass GescherBlog hier „die Klappe zu halten“ hätte. Dem will und muß ich mich fügen. Unschuldsvermutung… ein hohes Gut, das zu respektieren ist.

    Diese Unschuldsvermutung wird aber konterkariert durch die bedenklich lange Bearbeitungszeit des Falles bei Polizei und Staatsanwaltschaft. Ich kritisiere das ausdrücklich. Wenn dieser junge Mann unschuldig ist, -von nichts anderem dürfen wir im Augenblick ausgehen-, dann hat die Staatsanwaltschaft diese Unschuldsvermutung durch die lange Bearbeitungszeit arg zum Nachteil des Betroffenen strapaziert. Wenn nichts dran ist an dem Vorwurf, warum wird dann solange ermittelt?? Eine Frage der eine gewisse Berechtigung nicht abzusprechen ist.

    Eine andere Frage jedoch, die bisher noch niemand gestellt hat und in der lokalen, öffentlichen Berichterstattung überhaupt noch nicht in Erscheinung getreten ist, ist doch die: Wenn bestochen, dann wissen wir wer. Doch WER HAT BESTOCHEN???

    Schönen Tag noch

    Franz-Josef Kunst
    -der mit dem Maulkorb-

  7. Presse-Leser // 19. November 2010 um 08:54 //

    Off-topic

    Guten morgen Herr Kunst

    Ich weiss ich bin hier Off-Topic aber ich kann ja keine neuen Beiträge einstellen. Was ist los mit Ihnen? Muss man sich sorgen machen? Was ist mit Ihrem investigativen Journalismus? Im Rathaus wird ein Mitarbeiter der Bestechung beschuldigt und man liest hier nicht mal ein Wort darüber. Das ist gar nicht Ihre Art. Das ist nicht der Herr Kunst wie wir Ihn kennen. Ist Ihnen das Eisen mal zu heiß?

    Der verwunderte Presse-Leser

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