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Bezirksregierung legt Überschwemmungsgebiete neu fest.

GESCHER (fjk). Im Bauausschuß von Stadtlohn flogen in der vorigen Woche die Fetzen. Alarmiert, ja regelrecht empört, war man über die Neufestlegung der Berkel-Überschwemmungsgebiete durch die Bezirksregierung. Sogar von „kalter Enteignung“ war die Rede, denn für die Grundstückseigentümer in den betroffenen Gebieten könnten sich erhebliche Konsequenzen ergeben.

berkel-huesker

Eindeutig stellt die Bezirksregierung in dem zurzeit offen gelegten Entwurf klar: „Es ist in den  Überschwemmungsgebieten  untersagt: 1. die Ausweisung von neuen Baugebieten; 2. die Errichtung oder Erweiterung baulicher Anlagen“. Weitere Auflagen kommen hinzu. Der neue Gesetzentwurf soll den vorherigen, schon hundert Jahre alten, ersetzen.

Das könnte auch in Gescher Folgen haben, denn nicht wenige Wohngebiete und Wirtschaftsanlagen (siehe oben Huesker), aber auch Haus Hall, liegen direkt an der Berkel. „Halb so schlimm“, winkt Bauamtsleiter Wissmann von der Verwaltung ab. In den Außenbereichen habe sich in Gescher nichts Wesentliches verändert. Im übrigen werde man die neue Gesetzesvorlage in der kommenden Bau- und Planungsaussstellung den Ausschußmitgliedern erläutern und alle Fragen ausführlich beantworten.

Die Unterlagen liegen zurzeit öffentlich im Rathaus aus und können von betroffenen Bürgern eingesehen werden. Betroffen ist jeder Bürger der Stadt Gescher. Die Offenlegungsfrist endet am 2. Dezember. Bürger und Betriebe, die glauben in oder an einem Überschwemmungsgebiet zu liegen, tun gut daran, einen Blick in die Planunterlagen zu werfen. Die Einspruchsfrist endet nämlich bereits am 17. Dezember. Danach geht nichts mehr!

Am Sonntag ist Wahltag.. EUROPAWAHLTAG

2 Kommentare zu Bezirksregierung legt Überschwemmungsgebiete neu fest.

  1. @Anti NABU
    Laß es einfach bleiben.
    Diesen Kommentar braucht kein Mensch!!!!!!!!!! Es sei denn man ( Frau) heißt Kucharz und kann auch da noch mitmischen!!!!
    Frohe Ostern!

  2. Anti NABU // 22. April 2011 um 22:12 //

    Der Schutz der Berkel ist so wichtig, dass ein Bauer seinen geplanten Sauenstall nicht am Hof (Berkel) errichten darf, sondern nah an Wohnbebauungen stellen muß.

    Die Nabu – Krötenzähler sind spitze. Viel Wind machen machen und von 12 bis Mittag denken.

    Leider ist unser Herr Kunst auch so ein „hard-liner“. Bloß kein Thema zu Ende denken ! Wir sind die guten Naturschützer! Die Bauern sind immer schlecht. Details sind nur lästig.

    Der Höhepunkt der Oberflächlichkeit : Gescherblog – Überschrift: Kuhweide statt Maiswüste

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