Newsticker

Spielhalle Bahnhofstraße – ist die Verwaltung noch Herr des Verfahrens?

GESCHER (fjk). Ruhig ist es in der Diskussion um die Spielhalle Bahnhofstraße in den letzten Monaten geworden. Wie eine Bombe dürfte daher ein Schreiben des Eigentümers in die kommunalpolitische Landschaft einschlagen, das GescherBlog exclusiv vorliegt.

spielhalle2Darin beschwert sich der Eigentümer bitterböse über die Zusammenarbeit mit der Verwaltung. Diese habe ihn  fast in den Ruin getrieben!  Bei diversen Unterredungen in 2008, es sei um die Genehmigung von 2 Spielstätten gegangen,  hätten die Vertreter der Stadt Gescher darauf gedrängt, an dieser Stelle eine neue, attraktive Spielhalle zu errichten. Eine diesbezügliche Zusage habe er aber nicht geben können, weil er zu diesem Zeitpunkt Mieter in dem Gebäude gewesen sei. Aufgrund dieser Ausgangslage und weil man schon 25 Jahre in dem Gebäude ansässig war, habe er sich dann aber später  entschlossen das Gebäude zu kaufen.

Als er nun mit dem Neubau der Spielhalle habe beginnen wollen „sei er fast vom Hocker gefallen“. Man (Anmerk.: die Verwaltung) teilte ihm mit: „Wenn Sie abreißen und neu bauen, erlischt ihre Baugenehmigung  für die  2 Spielstätten.“ Auf die Frage warum, habe man ihm zu verstehen gegeben, dass man dort eine Vergnügungsstätte nicht  mehr wolle und die Baugenehmigung bei Abriss verfalle. „Hätte man mir die Baugenehmigung 2008 nicht erteilt, hätte ich nicht gekauft.“ so der Eigentümber weiter.

Nun habe er das Objekt an einen Investor verkauft, verkaufen müssen. Wie dieser das Objekt nutzen will, ob als Spielhalle oder anders, darüber macht der ehemalige Eigentümer keine Angaben.

Fazit. Die Verwaltung ist gefordert, öffentlich über den aktuellen Status Spielhalle an der Bahnhofstraße  zu berichten. Außerdem sind Widersprüchlichkeiten aufzuklären. Wie in GescherBlog mehrfach behandelt, hat gerade die Verwaltung, gegen erheblichen Widerstand aus Bevölkerung und Teilen der Kommunalpolitik, den Neubau einer Spielhalle an der Bahnhofstraße betrieben. Am allerwichtigsten aber ist die Frage: Was passiert jetzt an dieser Stelle? Ist die Verwaltung nach erneutem Eigentümerwechsel überhaupt noch Herr des Verfahrens?

Lies hier: „Ist die Verwaltung noch Herr des Verfahrens?

2 Kommentare zu Spielhalle Bahnhofstraße – ist die Verwaltung noch Herr des Verfahrens?

  1. [spielhalle erfolgreich verhindert…]

    Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um einen sachlichen und kontruktiven Diskussionsbeitrag. Danke. Die Redaktion/fjk.

  2. Stammgast // 14. Dezember 2010 um 08:50 //

    Eine Meldung der Polizei geht gerade durch das Internet. Paßt irgendwie zu dem Thema.

    Borken – 14.12.2010 – 03:39 – Am Montag, dem 13.12.2010, betrat ein bislang unbekannter Mann gegen 21.30 Uhr eine Spielhalle an der Johanniterstraße durch den Hintereingang. Er ging zur Theke, bedrohte die Angestellte mit einer Pistole und forderte die Herausgabe von Bargeld. Zwischenzeitlich drehte er sich um und bedrohte auch anwesende Gäste mit der Waffe.

    Mit der Beute verließ der Täter die Spielhalle und flüchtete zu Fuß zunächst über die Straße „An der Windmühle“ und weiter in Richtung Kornmarkt.

    Der Täter wird wie folgt beschrieben: Ca. 180 cm groß, schlank, ca. 20 – 25 Jahre alt. Er hat dunkle buschige Augenbrauen und einen dunklen Teint. Bekleidet war der Räuber mit einer dunklen Hose, einem dunklen Kapuzenshirt und einer dunklen Mütze, über die er die Kapuze gezogen hatte. Außerdem hatte er mit einem Tuch den Mund- und Nasenbereich verdeckt. Der Täter sprach Deutsch – möglicherweise mit ausländischem Akzent.
    Die sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief ohne Erfolg. Wer Hinweise zu der Tat oder dem Täter geben kann, wird gebeten, sich an die Zentrale Kriminalitätsbekämpfung Borken (02861-9000) oder das Kripo in Borken (02861-9000) zu wenden.

Kommentar hinterlassen

%d Bloggern gefällt das: