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Umnutzung St. Marienkirche: „Heimspiel für die Liberalen.“

GESCHER (fjk). marien-pfarr1Die Kirche hat die Fraktionen im Rat der Stadt Gescher zu einem Meinungsaustausch eingeladen. Den Auftakt macht heute die FDP-Fraktion. Man trifft sich im Pfarrhaus des Pastors. Die Gesprächsrunde ist bestens aufgelegt, denn für beide ist es ein Heimspiel. Seit 2007 spricht sich die FDP schon für ein Haus des Wissens (Lernens) in der Marienkirche aus.

Pastor Diepenbrock bekräftigt zu Beginn, dass es ein Herzensanliegen der Gemeinde sei, das Projekt Bücherei in der Marienkirche voranzubringen, um letztendlich die Kirche zu erhalten. Er betont die Wichtigkeit der Marienkapelle für die älteren Gemeindemitglieder. Aber nicht nur für die, meint Edeltraud Ening, Pfarrgemeinderatsvorsitzende, schließlich sei die Marienkirche noch eine junge Kirche.

Als einen außergewöhnlichen Glücksfall sieht Fraktionssprecher Franz-Josef Kunst die Gesamtsituation und keineswegs problematisch. Im Grunde sei das Projekt Marienkirche (Marienkapelle plus Bücherei) auch nicht gefährdet. Denn in der Politik würden mehr und mehr die städtebaulichen Chancen gesehen die von den Absichten und Vorstellungen des Investors Paul L.  ausgingen. Schließlich passe die Bebauung des Umfeldes ideal in die Gesamtsituation.  Mit mindestens 30 neuen, sehr gut qualifizierten Arbeitsplätzen. Keiner seiner Kollegen werde eine solche Option leichtfertig vom Tisch wischen.

Christian Rose, FDP, hält die „Dauerdiskussion“ über die Heizkosten für überzogen. Außerdem, so meint er, könne man die Entscheidung nicht nur von einem Heizkostenvergleich abhängig machen. „Ganz abgesehen davon ist das Heizkostenproblem in der heutigen Zeit technisch lösbar,“ sagt er.

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Die Umnutzung von Kirchen ist landauf landab ein nicht einfach zu lösendes Problem, darüber sind sich alle einig.  Aber nicht so in Gescher: Die Marienkirche könne ein Vorzeigeobjekt für eine gelungene Kirchenumnutzung werden. Mit Ausstrahlung über die Stadtgrenzen hinweg. Kunst wörtlich: „Einige meiner Kollegen zappeln noch, letztlich aber wird sich eine breite Mehrheit wenn nicht sogar Einstimmigkeit für die Marienkirche finden“, davon íst der FDP-Politiker überzeugt.

Der Fall, dass sich die verschlechterten finanziellen Rahmenbedingungen -verminderte Schlüsselzuweisungen- negativ auf die von FDP-Fraktion und Kirche gewünschte Entscheidungsfindung auswirken könnte, wird nicht befürchtet. Man war sich einig, dass sich die Stadt ihrem Auftrag in Bildung, Wissen und Erziehung zu investieren nicht entziehen wird.

Fazit: Ein harmonisches, wohltuendes Gespräch für die Liberalen. Ansichten und Absichten von FDP-Fraktion und Kirchenvorstand sind nahezu deckungsgleich. Franz-Josef Elsing bringt es auf den Punkt: „Es geht nicht um eine Partei, nicht einmal um Politik sondern es geht um Gescher.  Deshalb wünschen wir uns seitens der Kirche einen einstimmigen Beschluß aller Parteien für die Marienkirche.“ Franz-Josef Kunst dazu: „An den Liberalen wird`s nicht scheitern!“

Lies hier: GZ online – „Zu diesem Lösungsansatz keine Alternative.“

Lies hier: GZ online – „Caritas geht in die alte Post.“

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