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Dioxin – Gescheraner Landwirte bisher nicht betroffen.

GESCHER (fjk). dioxinGescheraner Landwirte oder Eierproduzenten sind von möglicher Dioxinverseuchung ihrer Produkte ( Eier und Schweine) bisher nicht betroffen, Gott sei Dank.  Dennoch nimmt man die Meldung über die aufgehobene Sperrung eines landwirtschaftlichen Schweinemastbetriebes im Kreis Borken am gestrigen Freitag mit Erleichterung auf. Der Dioxingehalt des zwischenzeitlich beprobten Schweinefleisches dieses Hofes lag deutlich unter dem zulässigen Grenzwert von 1,0 pg/g Fett: Vorgefunden wurden 0,18 pg/g Fett, wie der Kreis mitteilte.

Allerdings sei am Freitag im Kreis Borken eine neue Sperrung dazu gekommen, da ein schweinehaltender Betrieb Futtermittel, das möglicherweise belastet sein könnte, von einem Hersteller aus Niedersachsen bezogen hat, meldet der Kreis. Es bleibt also bei der Gesamtzahl von derzeit 38 gesperrten Betrieben im Kreis Borken. Überwiegend handelt es sich um schweinehaltende Betriebe. Aus den „gesperrten“ Betrieben dürfen bis auf weiteres keine Tiere verbracht werden.

Sieh hier: Video Lokalzeit Münsterland: „Bauern von gesperrten Höfen treffen sich“.

Generell, befürchten die Landwirte, wird die Verteuerung der Rohstoffe die Fantasie gute Futterkomponenten durch billige Ersatzstoffe zu ersetzen, beflügeln und zwar in krimineller Weise. Schließlich sei das nicht der erste Dioxinskandal. Betroffene und Leidtragende waren bisher immer Verbraucher und Bauern.

Ein Landwirt aus Gescher schreibt per Email an GescherBlog: „Wenn man so ein Thema behandelt, sollte auch über das unmögliche Fütterungsverbot von Fleischknochenmehlen sprechen. Fleischknochenmehl fällt bei der Zerlegung eines Schweins an. Wenn Sie ein Schnitzel kaufen, ist dort vorher der Knochen abgefallen. Dieser Abfall ist ein hochwertiges Schweine- und Hühnerfutter. Seit der BSE Krise wird dieses Mehl jedoch in Müllverbrennungsanlagen teuer entsorgt.“

Lies hier: „So kommt das Gift in`s Essen – Erste Erkenntnise über den Skandal!

Der NEUE Blumenfreund – BUY LOCAL funktioniert!

1 Kommentar zu Dioxin – Gescheraner Landwirte bisher nicht betroffen.

  1. Zweifelnder Landwirt // 13. Januar 2011 um 15:12 //

    WLV – da werden Sie geholfen!

    Video: WDR fragt den Juristen Jörg Sümpelmann ob Bauern Schadensersatz einfordern können.

    Antwort: Sieht schlecht aus … .

    Fakt ist, der Staat haftet dann für Kosten der Sperrung, wenn sich durch einen negativen Befund die Auflage als unbegründet erweist. (Quelle Wochenblatt 2)

    Möchte der Kreisverbandsvorsitzende Johannes Röring seine Konkurrenz schwächen?

    Was sagt der LOV zu solchen Vorgängen?

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