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Wirtschaftswegebesitzer verloren gegangen!

GESCHER (fjk). Alljährlich lädt der Landwirtschaftliche Ortsverein Gescher die Mitglieder des Bauernschaftsausschusses, Vorsitzender Willi Haveresch CDU,  zu einer Inspektionsfahrt der Wirtschaftswege ein. LOV Vorsitzender Antonius Kloster begrüßt am heutigen Samstag wieder viele Ausschußmitglieder „an Bord“ eines Busses der Firma Meiners-Auling. Von der Stadt- verwaltung  sind Fachbereichsleiter Dieter Mayrberger und Albert Könning, Tiefbauamtsleiter dabei.

Antonius Kloster berichtet, dass in diesem Winter schon eine Menge geschafft sei. Zu tun gäbe es deshalb aber immer noch „jede Menge“. Er berichtet dem Ausschuß von der besonders harmonischen Zusammenarbeit mit der Verwaltung, hier insbesondere der Abteilung von Fachbereisleiter Dieter Mayrberger.

Mayrberger berichtet auch über Kuriositäten. Wirtschaftswege, die man habe sanieren wollen, seien deshalb „unversorgt“ geblieben weil die Stadt nicht der Eigentümer sei. Als Beispiele nennt er einen Wirtschaftsweg der zum Mobilheimplatz Eing führt und einen an den Teichen an der Straße Richtung Stadtlohn. Insgesamt 4000 mtr. solcher „herrenlosen“ Straßen, habe man festgestellt,  gebe es in Gescher. Eigentümer seien lt. Kataster die „Interessenten der Harwick-Ester-Bürenschen Mark.“ Personen hätte man dieser Markengemeinschaft nicht zuordnen können. So wisse im Augenblick niemand, wem die Wege gehörten. Solange das nicht geklärt sei, könne man dort auch nicht sanieren. Ohnehin sei dies mit öffentlichen Geldern nur bei stadteigenen Wegen möglich.

Gegen 16.15 Uhr endet die informative Fahrt in`s Grüne. Über eines sind sich die Ausschußmitglieder klar: Über 200 km zu pflegende Wirtschaftswege, Seitengräben und Seitengrün sind in jedem Jahr eine enorme finanzielle Herausforderung. In den nächsten 2 Jahren wird diese Herausforderung größer denn je sein. Die allgemeine Finanzlage aller Kommunen, so auch die von Gescher, wird sich in diesem und im nächsten Jahr dramatisch verschlechtern. Keine guten Aussichten.

5 Kommentare zu Wirtschaftswegebesitzer verloren gegangen!

  1. Franz-Josef Kunst // 9. März 2011 um 08:46 //

    @egal
    @ J.

    Doch noch ne`Antwort… 😉 Nein, natürlich wird/wurde hier nicht zugunsten eines CDU-Ratsmitgliedes (Thomas Eing, Ex-Fraktionsprecher) entschieden. Soweit sind wir in Gescher doch noch nicht! Alle diese „herrenlosen“ Wirtschaftswege werden gleich behandelt. D.h. die Stadt nimmt z. Zt. keine Sanierungen an solchen Wegen vor. Kann sie auch schlecht, schließlich gehören ihr die Wirtschaftswege ja nicht!

    Das mit dem Gerücht über die Eichenstämme müßten Sie konkretisieren. Mir ist nichts davon bekannt. Wohl das bei privat „herunter geschnittenen“ Wallhecken das Holz auch privat verwendet wurde, was in Ordnung ist, denke ich. Wenn Sie etwas Konkretes im Auge haben, können Sie mir auch eine Mail schreiben. (siehe Impressum).

    Gruß
    Franz-Josef Kunst

  2. Keine Antwort für Egal ???

  3. Hallo Herr Kunst!

    1.Am 2.März soll im Rat über „herrenlose“ Wirtschaftswege (die es nicht gibt)abgestimmt werden. Z.B. am Mobilheimpark. Wird hier zu Gunsten eines früheren CDU Ratsmitgliedes entschieden?

    2.Es geht ein Gerücht/nicht Gerücht um, dass Eichenstämme von Wirtschaftswegen von LOV- Leuten einkassiert worden sind. Stimmt das?

  4. Ja, der Bus hat direkt an einer Abladestelle des Ahauser Biogasanlagenbetreibers in Estern kurz gehalten. Viele wußten gar nicht, dass das Reaktorabfälle aus Biogasanlagen sind, sogen. Gärreste.

    Zumindest in dem Teil des Busses wo ich saß, sahen die Jungbauern die Folgen des „Biogaswahns“ sehr kritisch.

    Lies hier: Reaktorabfälle in Estern.

  5. Wurden die Gärreste in Estern auch begutachtet?

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