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Umnutzung St. Marien – „Großglockner“ eine Lösung auch für Gescher?

josef-turmGESCHER/BORKEN (fjk). Was macht man mit einem Glockenturm, der nicht mehr läuten muss? Diese Frage stellte man sich in Borken bei der Umnutzung der St. Josefskirche. Denn die Glocken spielten im Nutzungskonzept für die zukünftige Verwendung keine Rolle mehr.

Doch in Gescher sollen die Glocken der St. Marienkirche weiter läuten und das könnte zu Problemen bei der angedachten Wohnverwendung des Planungsbüros Pesch & Partner führen. Denn neben der Einrichtung einer Marienkapelle gilt der Erhalt des Geläuts schon wegen seiner perfekten tonlichen Abstimmung zum Geläut von St. Pankratius als „gesetzt“.

josef-innenIn Borken hat man eine Lösung gefunden. Man baute den Turm zu einer Kletterwand um. In diesen Tagen durften 20 Jugendliche diese zum erstenmal testen… und sind begeistert! Borken`s Großglockner kommt bei den Jugendlichen an.

Könnte das auch eine Idee für Gescher sein? Der Berliner Architekt Othmar Rest beispielsweise  will das Geläut in seinem Konzept als Touristenattraktion erhalten, sogar die Assoziation zur Glockenstadt Gescher mit einer zusätzlichen 8-Tonnenglocke auf dem Vorplatz noch verstärken.

Höre hier das Geläut der St. Marienkirche zu Gescher!

Lies hier alle bisherigen Beiträge zum Thema „Umnutzung Marienkirche“.

Quelle: BBV NET

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