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„Ja für die Marienkirche“: Die Stimmung ist gut!

GESCHER (fjk). Ein Traumwetter am Samstagnachmittag. „Bei so einem Wetter hier zu sitzen, zeigt die hohe Bereitschaft von Ihnen sich für unsere gemeinsame Sache einzusetzen“, begrüßt Mitinitiator Jörg Burghardt die Aktivisten zu Anfang des Treffens im Schulungszentrum von SchwankekampGranit. Hausherr Walter Schwanekamp richtet ermunternde Worte an die Bürgerinitiative. „Für mich“, so der erfolgreiche Unternehmer, „ist die Marienkirche ein Zeichen für Aufbruch.“ Er erinnerte an die Baujahre Anfang der Fünfziger und mit wieviel Elan und Optimismus man damals in die Zukunft geschaut habe. Diesen Schwung wünsche er auch der Bürgerinitiative.

Dann geht es an die Arbeit. Aktionspläne für die Unterschriftensammlung werden erstellt. Ziel soll sein, so sind sich alle einig, jeden Gescheraner mindestens einmal mit der „Marienkirche zu konfrontieren“ Dirk Hetrodt, Mitinitiator, erläutert den Text des Bürgerbegehrens. Zusammen mit einem Fachbüro habe man Zahlen und Optionen der Verwaltung noch einmal analysiert. Dabei sei offenkundig geworden, dass die Verwaltung bei der Gewichtung und Analyse der Alternativen, den Kauf der Kirche überhaupt nicht in Betracht gezogen habe. Das sei aber die kostenmäßig günstigste Variante, was ausführlich in dem umfangreichen Bürgerbegehren dar gelegt werde, so Hetrodt.

Dr. Stephan Hohner berichtet über Gespräche mit Kirche, Fachanwälten, Wirtschaftsprüfern und möglichen Investoren. Deutlich stellt er fest: Das Bürgerbegehren soll lediglich die Grundlage dafür  sein,  die Bücherei in der Marienkirche einzurichten. Wie das geschieht sei nach einem erfolgreichen Bürgerbegehren Sache von Verwaltung und Ratsmitgliedern.

Nach lebhafter Diskussion freuen sich alle Teilnehmer des Treffens darauf, am Donnerstag auf dem Wochenmarkt mit der Unterschriftensammlung endlich beginnen zu können.

6 Kommentare zu „Ja für die Marienkirche“: Die Stimmung ist gut!

  1. van Lon // 30. März 2011 um 21:14 //

    Unser Bürgermeister ist kein Weichei. Er ist ein braver Parteisoldat, den seine Partei gerufen hat
    Bürgermeister zu werden. Ich habe ihn auch gewählt, daher kann ich verlangen, das er endlich die
    Politik macht, die seine Wähler von ihm erwarten. Wenn ich Frau Kucharz gewollt hätte, hätte ich
    SPD gewählt. Warum nicht ?

  2. @van Lon
    Seit Monaten verfolge ich die Diskussion um Kirchengemeinde, Stadt, Bücherei und vieles mehr. Ich glaube zu wissen dass Herr Kunst kein einsamer Rufer in der Wüste ist. Und er lässt sich auch nicht mundtot machen. Zu gegebener Zeit werden viele mit ihm rufen.

    Es bahnen sich Aufstände an, da wird sich der „einsame Rufer“ noch freuen. Allerdings im Rathaus wird es unruhig werden. Die Gescheraner werden sich diese Art und Weise der Volksverdummung nicht weiter bieten lassen.

    Wenn das Bürgebegehren nicht akzeptiert wird obwohl die erforderlichen Stimmen zusammenkommen sollten sich die Gescheraner formieren. Denn in diesem Punkt hat der Leserbriefschreiber Herr Sommer recht: “ WIR SIND DAS VOLK und wir sind WUTBÜRGER“.

    Frau Kucharz sollte sich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren und nicht dem Bürgermeister die Arbeit abnehmen. Das sollte er selber können. Jedenfalls hat er das versprochen. Sein Motto vor der Wahl: KRÄFTE BÜNDELN FÜR GESCHER!!! Jetzt bündeln die Bürger ihre Kräfte!!!

  3. van Lon // 29. März 2011 um 21:39 //

    Die große Koalition in Gescher kann doch machen was sie will. Der Bürger hat gefälligst das Maul
    zu halten. Herr Kunst ist doch ein einsamer Rufer in der Wüste. Kein Wunder das man nach
    Kräften versucht, ihn mundtod zu machen.

  4. Elastische Fuge – weniger als 10000€

    Ratsbeschluß 325000€ für Vorplatz.

    Wann beginnt Untreue (Strafrecht), Herr Kunst?

  5. Franz-Josef Kunst // 25. März 2011 um 16:59 //

    @JS

    Tja, Sie rennen bei mir bzw. bei der FDP Fraktion offene Türen ein. Wir sind der Meinung, dass wir uns angesichts der desolaten Haushaltssituation Gescher`s eine Renovierung des Rathausplatzes überhaupt nicht leisten können.

    Aufschieben bis bessere Zeiten kommen… wenn sie denn kommen, heißt das Gebot der Stunde. Erst am Mittwoch in der Bau- und Planungsausschussitzung habe ich mich gewundert wie freudig meine Kollegen „richtig Geld“ ausgeben… obschon wir gar keins haben. Alles über Schulden finanziert.

    So wird die Haushaltssicherung nicht zu verhindern sein, sie wird kommen. Und Gescher wird seine Stellung als Gemeinde mit der höchsten Pro Kopfverschuldung im Kreis eindrucksvoll ausbauen!!

  6. Hallo Herr Kunst

    Es wird gerade eine Bürgerinitiative für die Bücherei in der Kirche gegründet.
    Sehr gut !!

    A B E R

    Nutzt die Stadt Gescher dies aus um den Rathausplatz mit immensen Kosten zu restaurieren????

    325.000,- € für einen neuen Belag ?????????

    Jeder Industriebetrieb geht pleite wenn er seinen Vorplatz für so eine Summe restauriert!!!!!!!

    Wo ist hier das Verhältnis zur Realität?

    Erklären sie uns bitte warum dies so teuer ist !?

    Bei geschätzten 2000 m ² ist dies ein Betrag von 162,50 € je m² !!!!!
    Selbst die Hälfte wäre meines erachtens noch zu teuer!

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