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„Schleichweg“ dicht gemacht!

GESCHER (fjk). Die Umleitungen wegen der Ampelinstallation an der Autobahnausfahrt Gescher/Coesfeld führen zu nicht unerheblichen Belastungen der Wirtschafts- und Radwege in der Bauernschaft Tungerloh-Pröbsting. Darauf verwies FDP-Fraktionssprecher Franz-Josef Kunst in der Sitzung des Bauernschaftsausschusses am vergangenen Mittwoch. Denn neben der empfohlenen Umleitung über Hochmoor hätten sich schon nach kurzer Zeit „einige verkürzende Schleichwege“ durch die Bauernschaft gebildet. Beschwerden von Anliegern häuften sich.

Besonders monierte Kunst die unhaltbaren Zustände auf dem Wirtschaftsweg von der Bahnhofstraße abbiegend parallel zur B 525. Der Weg, sonst eigentlich ein bevorzugter Radweg, wäre ein „Geheimtipp“ für den Durchgangsverkehr Coesfeld/Gescher. Ganz offensichtlich aber nicht mehr ganz so geheim denn mittlerweile „wälzten“ sich wahre Autokolonnen über diesen Weg, LKWs und Busse inclusive. Jeden Tag spielten sich dort „haarsträubende“ Fastunfälle meist mit Radfahrern ab, denn zu allem Überfluss würde dort auch noch „richtig Gas gegeben“, meinte Kunst.

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Die Sperrung wird noch nicht von allen Verkehrsteilnehmern akzeptiert.

Bürgermeister Effkemann versprach, sich unverzüglich um den Vorgang zu kümmern. Mit schnellem Ergebnis wie sich heute am Freitag herausstellte. Ordnungsamtleiter Berthold Entrup „machte den Wirtschaftsweg bis auf Weiteres dicht“.

Die beklagten Mißstände habe er tatsächlich so vorgefunden, äußerte er sich gegenüber GescherBlog. Nun hoffen alle, dass nach einer Übergangszeit Radfahrer wieder gefahrlos den Weg nutzen können.

Autofahrer Richtung Coesfeld und umgekehrt müssen sich also weiterhin auf die Umleitung über Hochmoor einstellen… leider. Einige tun sich damit noch schwer wie obiges Foto zeigt! Größer? – Klick auf Bild!

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13 Kommentare zu „Schleichweg“ dicht gemacht!

  1. Gescheraner // 4. Mai 2011 um 11:24 //

    ACHTUNG Lebensgefahr wenn man aus Hochmoor in Richtung Gescher fährt!!! Wäre mir gestern fast passiert , hätte ich nicht rechtzeitig das Überhlmanover Sattelschlepper-Traktor gesehen, dann wäre es zu einem schweeren Unfall gekommen.Bitte Schilder Aufstellen das in dem Bereich Einfahrt Hochmoor keine Traktoren überholt werden dürfen.

  2. Gescheraner // 26. April 2011 um 13:15 //

    Mensch, Mensch,einfach ein Abschließbaren Poller instalieren und das Problem ist gelöst. Schlüssel für den Poller hat nur die Rettungskraft(Feuerwehr , Krankenwagen und Polizei)

  3. Gescherblogleser // 25. April 2011 um 19:42 //

    Ist doch ganz einfach wie die zuständigen Behörden damit umgehen. So wie es die CDU doch schon seit Jahren macht. – Aussitzen – und erst einmal nichts tun. Und wenn was passiert ist das Geschrei für kurze Zeit groß. Ändern tut sich daran dennoch nichts.

    Und das Rasen, das nicht beachten von Verkehrsschilder, Tagelanges Parken auf Bürgersteig und Radweg, Kinder gefährden an Schule und Bushaltestelle etc. etc. ist nach dem Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer besonders der Pkw-fahrer auf allen Straßen in Gescher nicht erlaubt, aber ohne Kontrollen geduldet. Dies geschieht selbst dann, wenn Ordnungshüter wie die Polizei daneben stehen. Diese (die Polizisten) sehen das Vergehen (Das Durchfahren einer gesperrten Straße für PKW. Dennoch rasen mehrere Pkw hintereinander durch die Straße und Kinder spielen am Straßenrand und an der Straße) lachen und fahren weiter ihre Streife wie ich es jetzt mehrmals beobachten durfte.

    Warum also Aufregen?

    Wenn auf der Bahnhofstraße Stadtauswärts hinter dem Kreisverkehr aber 10 km zu schnell gefahren wird, (Keine Gefährdung von Kinder, Fußgänger etc.) dann wird sofort abkassiert. Aber nur dann und dort.

  4. Franz-Josef Kunst // 24. April 2011 um 05:59 //

    @Anwohnerin

    Ich denke, die Frage ist nicht wie das Wegräumen von Straßenschildern zu bewerten ist, sondern ob es überhaupt und wie zu sanktionieren ist. Ganz offensichtlich stößt der „Ordnungsstaat“ an seine Grenzen wenn der Bürger behördliche Anweisungen schlicht und einfach ignoriert, für sich in Anspruch nimmt was er anderen nicht zubilligt. Siehe hier Foto „Rushhour“ auf Schleichwegen.

    umleitung

    Im Rathaus herrrscht große Ratlosigkeit wie man mit dem Problem umgehen soll. Natürlich ist das Wegräumen von Verkehrshinweisschildern strafbar, das Befahren von Wirtschaftswegen generell hingegen nicht. Bleibt also nur der Appell, den offiziellen Umleitungsempfehlungen zu folgen… oder hat jemand eine bessere Lösung?

  5. Anwohnerin aus Pröbsting // 23. April 2011 um 21:51 //

    P.S. Wenn Straßen behördlich gesperrt wurden, hat es schon einen Grund!

    Wie wird eigentlich ein wegräumen der Straßensperren von privaten Autofahrern (aus Bequemlichkeit) strafrechtlich bewertet?

  6. Anwohnerin aus Pröbsting // 23. April 2011 um 21:47 //

    Kann Anja Robert nur zustimmen!

    Momentan ist es einfach nicht möglich auf den oben genannten Straßen (Schleichwegen) mit Kindern und/oder Hund spazieren zu gehen, da erstens dort momentan an einem Tag mehr Autos fahren als vor den Umbauarbeiten in einem ganzen Monat und zweitens die Geschwindigkeit absolut nicht mehr angepasst ist.

    Sogar die jetztige Ampelkreuzung an der Auffahrt zur B525 wird mittlerweile großzügig umfahren. Auch in unübersichtlichen Kurven auf den Schleich-/Wirtschaftswegen wird regelrecht gerast, ohne Rücksicht darauf, ob evtl. Gegenverkehr kommt oder nicht, der wird ja schon ausweichen.

    Kann die Anwohner die sich darüber aufregen also nur zu gut verstehen, da ich selber schon einige Beinaheunfälle gesehen habe.

    Sobald innerorts (siehe Hofstraße) gerast wird regen sich alle auf, aber sobald es um den Außenbereich geht, sollen es die Anwohner einfach hinnehmen???? Hier wird doch mit zweierlei Maß gemessen, oder?

    Da die Schleichwege hoffentlich „nur“ für eine begrenzte Zeit (bis Fertigstellung der Baustelle) genutzt werden, kann ich nur an die Autofahrer appellieren: Bitte nehmt Rücksicht und vor allem den Fuß vom Gas!

  7. Anja Robert // 23. April 2011 um 20:31 //

    Vor drei Wochen wurde mit dem Umbau der Autobahnauffahrt begonnen. Ab diesem Zeitpunkt passierten diesem „Schleichweg“ zu den Hauptverkehrszeiten 20 Fahrzeuge in 5 Minuten (Nicht nur PKW´s, nein auch Lkw´s oder auch Busse) Man glaubt gar nicht, dass es sogar möglich ist auf diesem Stück zu überholen. Von der überhöhten Geschwindigkeit allgemein möchte ich gar nicht sprechen. Und dies zu beiden Richtungen. Durch den Gegenverkehr war es nötig, ständig die Straße verlassen zu müssen. Nach noch nichteinmal 2 Wochen war die Bankette deutlich abgesackt u. schon erste Straßenschäden zu erkennen.

    Am letzten Freitag wurden die Sperrungen aufgestellt, mit dem Ergebniss, dass die Absperrungen nur so lange an Ort und Stelle verblieben, wie Anwohner in Sicht waren.

    Am Samstag und am Sonntag letzter Woche war es dann etwas ruhiger. Aber…… am Montag gings dann langsam wieder los…..Dienstag war schon fast alles wieder beim alten…..

    Und zu Gescheranerin 02 : Es gibt folgende Möglichkeiten nach Coesfeld zu kommen:

    1. Die ausgeschilderte Umleitung über Hochmoor
    2. Die alte Coesfelder Straße (bestimmt nicht gefährlicher als die zur Zeit anhaltende Raserei auf den „Schleichwegen“)
    3. Von Gescher aus über Höven

    Für die Zeit der Baumaßnahme wäre Rücksichtsnahme wünschenswert.

    Das heißt: 1. Angepasste Geschwindigkeit

    2. Wenn möglich, bitte die Umleitungen oder die oben vorgeschlagenen Strecken nutzen

    Auch im Namen der anderern Anlieger der übrigen „Schleichwege“.

  8. Gescheranerin 02 // 23. April 2011 um 18:43 //

    Lieber klaus,

    wie zu beobachten ist wurde der „Schleichweg“ trotz verbots benutzt, und ich denke nicht das eine allgemeine Sperrung aller „Schleichwege“ von nutzen ist, da Autofahrer die diese wege vernünftig und bewusst nutzen davon stark eingeschränkt werden.
    Es gibt immer jemanden der missbräuchlich auf diesen wegen fährt aber das kann nicht auf jeden einzelnen zurückgeführt werden.
    Ich persönlich bin gegen die allgemeine Sperrung aller „Schleichwege“ , da die zulässigen Sraßen die nach Coesfeld führen wie z.B: die alte Coesfelder Straße so stark befahren werden, (von Bussen, Motorrädern,etc.) das diese eine genau so große Gefahrenquelle ist wie die anderen Wege, die aber noch lange nicht so stark befahren sind.
    Ich bitte darum auch diese Ansichten in ihr „Schreiben/ Anzeige“ mit einzubringen, da auch dies wichtige Gesichtspunkte sind.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gescheranerin 02

  9. Liebe Gescheranerin 02
    Es hat wohl keiner was dagegen wenn einige vernüftig diesen Schleichweg fahren. Nur die jetzt da rasen wie die bekl. sich nicht gut aus kennen und deswegen die Kurven schneiden und ich mein Kind wie gestern passiert vom Rad springen muß damit es nicht angefahren wird und das war auf ein Feiertag und nicht im Berufsverkehr wo so viele fahren.
    Hört für mich der Spass auf. Fahre mit Schreiben/ Anzeige zur Stadt und werde dafür plädieren alle Schleichwege voll zu sperren. Ansonsten gebe ich unsere Stadt die Schuld wenn dort einer angefahren wird.Leider habe ich wenig Hoffnung, weil wie in anderen Beiträgen zu lesen ist, kümmert sich die Stadt nicht um Raser ! Kann nur sagen traurig. In unserer Stadt : Herr Bürgermeister, Ornungsamtleiter und unsere Polizei die nichts auch garnichts dagegen tun.

  10. Gescheranerin 02 // 23. April 2011 um 16:40 //

    Was regen Sie sich hier alle so auf das die Autos oder LKW´s die Schleichwege in Pröbsting und Capellen benutzen ?Wo soll man denn sonst herfahren ? Über Hochmoor ist es auch nicht gerade schnell und die Alte Coesfelder Straße weiss auch jeder das sie als gefährlich eingeschätzt wird.Und es dort schon so manchen Unfall gegeben hat.
    Also übertreiben sie mal hier nicht alle so , denn irgendwo müssen Leute ja noch nach Coesfeld zur Arbeit oder so kommen ohne große Umwege zu machen.

  11. Zeitungsleser // 23. April 2011 um 03:58 //

    Das der Schleichweg für Autofahrer dicht gemacht wurde ist ok. Aber warum wurde der Weg für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt? Laut dem Verkehrszeichen ist der Weg jetzt auch für Radfahrer gesperrt.

    Hat man da mal eben das nächstbeste Sperrschild genommen was gerade zur Hand war anstatt das Sperrschild zu nehmen was besagt nur für Motorräder und Mehrspurige Kfz gesperrt?

  12. Capellener // 19. April 2011 um 21:07 //

    @ Betroffene aus Pröbsting
    Sie haben absolut Recht, aus eigener Erfahrung, jetzt noch eins oben drauf:
    Nicht nur in Pröbsting werden die restlichen Schleichwege in unverschämter Weise genutzt. Auch die Straße an der AVIA vorbei Richtung Kapelle am Landhaus Capellen vorbei und dann weiter mitten durch Tgl.-Capellen sind die Straßen mittlerweile hoch frequentiert. Der Wirtschaftsweg zur Fahrradschutzhütte und dann rechts ab weiter zur gesperrten B525 ist sehr beliebt. Nicht nur – wie derzeit – zu Ostern ist die Schutzhütte mit einer Hasenfamilie sehr schön und mit viel Liebe u. Engagement der anliegenden Nachbarn in Eigenregie dekoriert. Sie bietet vielen Radfahrern ein Ziel und Unterkunft zur erholsamen Pause. Dies scheint im Moment nicht möglich, da rücksichtlose Schleichweg-Autofahrer für wenige Minuten Ersparnis der Fahrzeit eine Radtour in dem Bereich gefährlich, ja fast unmöglich macht. Radfahrer werden nicht beachtet, Kinder sind gefährdet und die unbeteiligten Anlieger werden in hohem Maße belastet.
    Auch hier besteht dringend Handlungsbedarf!

    Gruß, ein Capellener der im Moment in Tgl.-Capellen oder in Tgl.-Pröbsting kein Fahrrad mehr fährt…..

  13. Betroffene aus Pröbsting // 18. April 2011 um 20:16 //

    Dieser Schleichweg ist jetzt zu… aber dank moderner Navigationssysteme finden die Autos und LKWs neue Schleichwege und biegen jetzt von der B525 links ab (dort, wo nach rechts gesperrt ist), so fahren sie andersrum an der Baustelle vorbei und kommen auf der L608 (Hochmoorstraße) kurz vor der Brücke (A31) raus. In der Gegenrichtung wird dieser Weg ebenfalls gerne benutzt!
    Auf diesem Weg ist es derzeit lebensgefährlich Fahrrad zu fahren oder sich dort zu Fuß zu bewegen… Die Autos und LKWs fahren sehr schnell über den Wirtschaftsweg, es wird keine Rücksicht auf Fußgänger oder Radfahrer genommen… im Gegenteil, diese werden sogar frech abgedrängt. Wir haben am Samstag (!!) nachmittag bei einem kurzen Spaziergang gezählt: 17 Fahrzeuge in 15 Minuten!!
    Kinder können hier nicht mehr alleine zu Fuß zum Bus gehen, man muss Angst haben, dass sie unterwegs rücksichtslos überfahren werden!
    Und wenn dann auch noch von einem Hofladen am ersten Sperrschild Werbung gemacht wird, dass die Zufahrt frei ist, braucht man sich nicht zu wundern, dass sich auch andere Auto- und LKW-Fahrer angesprochen fühlen, einfach mal an der Absperrung vorbei zu fahren und zu schauen, ob sie nicht doch schneller an der Baustelle vorbeikommen, als über die ausgeschilderte Umleitung!

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