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Hans Sommer: „Seid mal mutig, fasst Euch ein Herz!“

GESCHER (fjk/Sommer). Gastbeitrag von Hans Sommer, Aktivist der Bürgerinitiative „Ja für die Marienkirche“.

Hans Sommer

Nun ist das überragende Ergebnis des Bürgerbegehrens bekannt. Jetzt werden im Rat die Würfel fallen. Es ist deutlich geworden, dass wir Bürger unsere Marienkirche als öffentlichen Bezugspunkt und prägendes Element unbedingt erhalten wollen.

Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass man sich über den erklärten Willen von fast 4.000 mündigen Bürgern hinwegsetzen kann. Bei komplexen Entscheidungen muß zwingend eine Bürgerbeteiligung her, denn Vertrauen kann nur durch Glaubwürdigkeit errungen werden.

Deshalb mein Aufruf an Verwaltung und Stadtrat: Macht bei der nächsten Sitzung alles klar und erspart uns gutwilligen Bürgern einen teuren Bürgerentscheid-Wahlsonntag mit Kosten von mehreren tausend Euro. Da würden Steuergelder verschleudert – und die Entscheidungsträger im Rathaus würden dennoch ihr Gesicht verlieren. Es muss doch im Interesse wirklich aller Bürger möglich sein, dass wir uns einig werden und wieder richtig lieb haben!

Seid mal mutig, fasst Euch ein Herz macht die Abstimmung „Ja“ für St. Marien in öffentlicher Sitzung mit namentlicher Abstimmung, damit wir Bürger auch deutlich sehen können, wer „für“ oder „gegen“ eine ansehnliche, gut strukturierte Innenstadt mit sehr erwünschtem Mittelpunkt für Jung und Alt ist.

Den ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss zitiere ich abschliessend: „Na, dann wählt mal schön!“

Erschienen auch als Leserbrief in der GZ am 22.04.2011.

4 Kommentare zu Hans Sommer: „Seid mal mutig, fasst Euch ein Herz!“

  1. Geschererer // 22. April 2011 um 21:22 //

    Liegt ja auch immer dran wie die Leute an der Haustür befragt worden sind zwecks BB…….

  2. Bin zwar nicht in Gescher, aber bei so einer eindeutingen Meinung, sollte es ,,ja“ zur Marienkirche sein.

  3. 4000 wahlberechtigte Bürger haben entschieden!!! Da kann man öffentlich oder geheim abstimmen. Wer dagegen stimmt stellt sich gegen den Wähler der ihn/ sie damals gewählt hat.

    Es ist genug mit dem Theater. Fakten sprechen für sich. Wer immer noch keinen Durchblick hat, soll die Initiatoren vom BB oder den Kirchenvorstand fragen. Die Stadt zu fragen, ist in diesem Moment nicht ratsam. Die Richtung ist: grundsätzlich dagegen sein!!!!!!!!

  4. Ich kanns nicht glauben... // 22. April 2011 um 11:26 //

    Zitat:
    Seid mal mutig, fasst Euch ein Herz macht die Abstimmung „Ja“ für St. Marien in öffentlicher Sitzung mit namentlicher Abstimmung, damit wir Bürger auch deutlich sehen können, wer „für“ oder „gegen“ eine ansehnliche, gut strukturierte Innenstadt mit sehr erwünschtem Mittelpunkt für Jung und Alt ist.“

    Hinterher könnte man die „Nein“-Sager dann mit der Rute durch die Stadt treiben, Sie ausgrenzen oder gleich steinigen!

    Möge die Hexenjagd beginnen…

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