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Marienkirche – viele Ideen aber auch viele Fragen.

Text?Heiner Theßeling, "Noch-Bürgermeister" von Gescher begrüßt die Teilnehmer des Arbeitskreises "Marienkirche" heute abend um 18.00 Uhr im Turmzimmer in der Marienkirche. Bevor es richtig zur Sache geht, wird noch einmal die Frage aufgeworfen wie öffentlich diese Sitzung sein soll. Pfarrer Diepenbrock bittet um sensible Berichterstattung, schließlich wolle man keine Erwartungen wecken, die man hinterher nicht halten könne. Dem stimme ich gerne zu. Dann geht`s aber los. Herr Schönweitz vom Büro Pesch & Partner stellt einige Parameter für die grundsätzliche Umsetzung eines solchen Projektes vor, besonders hebt er auf die Wirtschaftlichkeit ab. Das Gebäude biete sich von der Substanz her für eine Vielzahl Nutzungen an. "Die Folgekosten genauso wie Fördermöglichkeiten müssen jedoch von Anfang an eine zentrale Rolle in den Überlegungen spielen", so Schönweitz.

Text?Danach stellt er einige Denkansätze vor, soweit sie bisher in der öffentlichen Diskussion eine Rolle gespielt haben. „Das Franziskus-Zentrum zur Bewahrung der Schöpfung“ des Berliner Anwalts Othmar Rest -klick hier- wird von den Fachleuten eher als problematisch in der Umsetzung gesehen. Die angenommene Besucherzahl von 100.000 pro Jahr scheint manchem Teilnehmer der Diskussionsrunde recht hoch gegriffen. Nichts desto trotz wird Pesch & Partner dieses ambitionierte Vorhaben näher auf Kausalität und Plausibilität überprüfen. (links oben Entwurf von Othmar Rest)

Modelle wie „Betreutes Wohnen“, Mediathek oder die Ideen der Studenten aus Osnabrück vor wenigen Jahren spielen in der Diskussion eine Rolle. In zwei Dingen scheint man sich jedoch einig zu sein: Erstens, die Bücherei könnte hier gut untergebracht sein und zweitens, die Marienkapelle gilt als gesetzt, wird also in jedem Fall realisiert.

Fazit des Abends: Herr Schönweitz und sein Team bekommen eine Menge Anregungen und Gedanken mit auf den Weg. Außerdem ist die Frage mit dem Generalvikariat in Münster zu klären, in wieweit das umliegende Areal in die Überlegungen mit einbezogen werden kann, planerisch und finanziell. Das nächste Treffen soll am 6. Oktober stattfinden.

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