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Hauptausschuss beschließt Kostenrahmen für Konzertsaal

Baukosten sollen zwischen 3.8 und 4.4 Millionen Euro sein.

Gescher (fjk). Der Theater und Konzertsaal der Stadt Gescher soll  saniert und verbessert werden. Dazu bewilligte das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein Westfalen einen satten Zuschuss  von 2.7 Millionen Euro. Wie hoch die Gesamtkosten und wie das Nutzungskonzept sein sollen, darüber streiten die Politiker im Rathaus seit einiger Zeit. So auch in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwochabend.

Eigentlicher Tagesordnungspunkt war die Festlegung eines Nutzungskonzeptes für den Saal. Diesen wollten die Vertreter aller Parteien im Zusammenhang mit dem Ausbaukonzept sehen. Das soll in der nächsten ILU-Sitzung beschlossen werden.

Die UWG hatte kurz vor der Sitzung einen Antrag eingebracht, den Ausbaubetrag auf der Grundlage des ursprünglichen Konzeptes des Architekten Farwick auf 3 Millionen Euro zu deckeln.

Bürgermeister Kerkhoff hob hervor, dass man bei Folgen des Antrages der UWG hinter einigen Nutzungen und Sanierungen ein Fragezeichen machen müsse. Es sei fraglich, ob überhaupt noch eine multifunktionale Nutzung möglich sei, ob man nicht statt eines Holzfussbodens einen Teppichboden nehmen müsse, der wiederum Feierlichkeiten grundsätzlich in Frage stelle. Werner Bönning zog den Antrag seiner Fraktion zurück.

CDU und Grüne wollten dem vorgelegten Nutzungskonzept des Bürgermeisters folgen. Allerdings befürwortete Fraktionssprecher Egbert Kock auch eine frühzeitige Kostendecklung. Das von der Verwaltung vorgelegte Kostenspektrum lag zwischen 3.8 Millionen (Grundsanierung) und 5.6 Millionen Euro (Nutzerwünsche).

Am Ende folgte auch die UWG dem Antrag von CDU/Grünen auf Vorschlag von Bürgermeister Kerkhoff einen Kostenrahmen, keine Kostendeckelung, zwischen 3.8 und 4.5 Millionen festzulegen und dem Nutzungskonzept der Verwaltung zu folgen. Eine Gegenstimme gab`s von Thomas Haveresch, FDP.

*Foto: Motiv, pixabay.com

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