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UWG favorisiert Direktbezuschussung von Handel und Gastronomie

Subventionierung über Einkaufsgutscheine sieht die UWG kritisch

Gescher (fjk). Mit einem kurzfristigen Antrag zur Unterstützung des Gescheraner Einzelhandels und der Gastronomie greifen „die Unabhängigen“ (UWG) in die Diskussion ein. Sie sehen den CDU-Antrag zur Subventionierung von sogen. Einkaufsgutscheinen überwiegend kritisch, da der Einkauf nicht steuerbar sei und die allermeisten Notleidenden von den Gutscheinen überhaupt nicht profitieren könnten. Sie schlagen eine dreimonatige Direktsubventionierung nach dem Ratinger Modell vor.

Danach soll Antragsberechtigten aus Gescher ein Zuschuss von bis zu 2.000 Euro pro Betrieb und Monat für die Dauer von 3 Monaten gewährt werden. Höchstbetrag ist somit 6.000 Euro (brutto) pro geförderten Betrieb.

Nach eingehender Recherche ist die UWG Gescher zu dem Schluss gekommen, so der Antrag, dass ein Hilfspaket wie das der Stadt Ratingen ein ausgezeichnetes Instrument ist, um die Corona bedingten Umsatzeinbrüche abzufedern und um somit die Gescheraner Unternehmen, Selbstständigen, Vereine und Künstler zu unterstützen. Das Hilfspaket soll vor allem verhindern, dass die Innenstadt durch Aufgabe von Geschäften, Dienstleistern und anderen weiter verödet.

Die Anspruchsvoraussetzungen, Regularien der Auszahlung, Teilrückzahlung etc. sind bereits detailliert im Ratinger Hilfspaket formuliert. Die Finanzierung kann dem Ratinger Beispiel folgend aus der Ausgleichsrücklage und den Rückzahlungsbeiträgen der Finanzhilfeempfänger erfolgen, so die UWG.

Download hier Antrag der UWG und „Ratinger Modell“

*Foto: Motiv/Archiv

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