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Ordnungsamt schließt Sperrung des Rodelberges nicht aus

Gescher (pd). Das Ordnungsamt der Stadt Gescher weißt darauf hin, dass die Coronaregeln auch beim Rodeln einzuhalten sind. Zahlreiche Bürger hatten sich in den letzten Tagen über das Verhalten einiger  Uneinsichtiger an dem beliebten Treffpunkt im Berkeltal geärgert. 

Auch beim Rodeln gelte die Einhaltung der Abstandsregeln. Sinn mache es auch, so das Ordnungsamt, eine Maske zu tragen. Die maximale Personenzahl solle nicht überschritten werden. Grundsätzlich sollten die Rodelfreunde auch im Winterspaß Rücksicht aufeinander nehmen. „Andernfall droht die Sperrung des Rodelbergs.“

Foto: Stadt Gescher

15 Kommentare zu Ordnungsamt schließt Sperrung des Rodelberges nicht aus

  1. Bürgerin // 12. Februar 2021 um 19:12 //

    Am Rodelberg ist sehr viel los; Aha-Regeln werden hier absolut nicht eingehalten! Da das Rodeln draußen statt findet, kann das das Virus hoffentlich nicht so schnell „überschwappen!“
    Viel besorgniserregender ist, dass die Kinder und Jugendliche sich auf d. Eisflächen bewegen; teilweise auch mit Schlitten.

  2. Es ist unbestritten: die Zeit ist schwer, für alle. Die Liste wäre zu lang, alle Gruppen hier aufzuführen. Und ja, es ist Verzicht, der von allen gefordert wird. Und dazu gehört auch das Vermeiden von Ansammlungen, auch auf dem Rodelberg.
    Es gibt zwar nicht viele Alternativen, aber es gibt sie; ich habe mit meinen Kindern den Rodelberg links liegen gelassen und wir sind so mit dem Schlitten umhergefahren. Und meine Kinder haben es verkraftet und hatten Spaß. Und ich hatte sportliche Betätigung.
    Und die Zeit wieder auch wieder besser, wenn wir alle mithelfen, so anstrengend es für jeden einzelnen auch ist.
    Und glaubt mir: jeder hat sein Päckchen zu tragen.

  3. Mir,persönlich, geht es nicht darum,ob die Kinder Spaß haben. Es sei ihnen gegönnt, aber ich erwarte von den Erwachsenen ein Vorbild zu sein, wenigstens Abstand zu halten und eine (allen unbeliebte) Maske zu tragen. Hat doch sicherlich auch etwas mit Fürsorgepflicht zu tun….
    Und wenn dann die Schulen und Kitas noch länger zu haben, ist das Geschrei auch wieder groß. Wie gesagt, ich gönne den KINDERN den Spaß aber die herumstehenden Erwachsenen die sich nicht an die Coronaregeln halten,sind am Ende die, die den Spaß verderben.

  4. Das Ordnungsamt in Stadtlohn hat ähnliche Sorgen. Gescher ist da diesmal „nicht anders“ 😉 https://www.muensterlandzeitung.de/stadtlohn/rodelspass-stadtlohn-will-keine-winterberger-verhaeltnisse-auf-dem-losberg-plus-1602752.html

  5. Hallo Reimer,
    nein, ich bin kein Virologe.
    Ich bin genauso ein besorgter Bürger wie viele andere auch. Aus persönlichen Gründen vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Und ich will auch niemanden animieren, seine Maske nicht zu tragen.
    Ganz im Gegenteil, ich finde eine Maske zu tragen ist in der heutigen Zeit eine Bürgerpflicht.
    Ich finde es nur nicht gut, das man immer wieder auf’s Neue nach neuen Schuldigen sucht während man bei Firmen über das permanente Missachten der Regeln, aus welchem Grund auch immer, hinweg sieht.
    Das die Zahlen wieder steigen ist schlimm, aber in diesem Fall ganz sicher nicht die Schuld der Kinder und Jugendlichen die dort gerodelt haben.
    Wenn ich den Kindern suggeriere sie wären schuld, möchte ich mir nicht ausmalen was das mit den Kindern macht.
    Und nein, ich bin kein Psychologe.

    Mfg Jürgen

  6. @Jürgen
    Interessante These bezüglich ausschlaggebendes Element…sind Sie Virologe?
    Und, wenn sich andere nicht dran halten müssen wir es auch nicht machen? Jeder kann doch in diesen Zeiten dazu beitragen, dass sich das Virus nicht weiter übertragen kann. Das ist soziales Miteinander! Im Umkehrschluss: Keine Maske tragen ist asozial.
    Übrigens…Die Zahlen in Gescher steigen wieder 🙁

  7. Sicherlich gab es da auch Grüppchen die sich ohne Maske unterhalten haben, und ja, ich kann es auch nicht verstehen das es immer noch Menschen gibt die die sich über Regeln die zum Schutz der Allgemeinheit dienen hinweg setzen.
    Ich komme von Berufswegen in sehr viele Firmen, sowohl vor Ort wie auch in der näheren Umgebung.
    Und in 8 von 10 Fällen wird keine Maske getragen.
    Sowohl am Arbeitsplatz, da braucht es nicht, wie auch in der gesamten Halle.
    Und spätestens beim Gruppenrauchen vor der Tür scheint Corona nicht mehr aktuell und die 1,5 m Abstand nur eine Empfehlung.
    Will sagen,, es gibt noch soviel Möglichkeiten – mögliche virusübertragene Kontakte – zu reduzieren „, da sehe ich die 2 Wochen Rodeln am Rodelberg nicht als das ausschlaggebende Element.

    Mfg Jürgen

  8. Brigitte // 12. Februar 2021 um 02:02 //

    Ich denke, es geht hier nicht darum, den Kindern ihr Vergnügen am Schlittenfahren zu nehmen, sondern erstens um die schiere Masse der Kinder, die rodeln wollen und zweitens um die sie begleitenden Eltern (wie konnte ich als Kind früher nur ohne meine Eltern bei meinem Spielen im Freien auskommen?), die in Grüppchen und tatsächlich teilweise ohne Maske beieinander stehen.

    In Winterberg und in den anderen Wintersportgebieten wurde das ja auch verboten, weil es einfach zu viele Menschen an einem Ort waren und darunter nicht wenige, die keine Masken trugen.

    Ich versteh nicht, wie sich hier im Blog einerseits über die große Zahl an Infektionen in Gescher aufgeregt und es dann andererseits akzeptiert wird, dass sich Menschenmengen im Schnee vergnügen.

    Ist denn das noch immer nicht verstanden worden, dass nur Kontaktvermeidung jeglicher Art das Virus an seiner Verbreitung hindert?

    Was meiner Meinung nach das Ganze entzerren würde, wäre mindestens eine weitere Erhebung im Stadtgebiet, auf der man Schlitten fahren kann, vielleicht eine Anregung für den Stadtpark?
    Wäre doch mit den herunter gekommenen Schneemengen leicht zu realisieren gewesen, hätte nur aufgeschüttet werden müssen, zumindestens für die ganz Kleinen und deren vernünftigen Eltern hätte ein Schneehügel gereicht.

  9. In was für einer Zeit leben wir eigentlich, in denen Rodeln schon als Egoismus abgetan wird und Eltern womit auch immer die Vorbildfunktion aberkannt wird, einfach lächerlich.
    Und bezüglich der zwei Schilder die niemand liest.
    Im Sommer hieß es man darf im Umkreis von 50 m einer Eisdiele kein Eis essen aber keiner konnte genau sagen wo die 50 m enden.
    So etwas nennt Willkür und die sollte dem Gesetzgeber nicht als Maßstab gelten.
    Irgendwann schwindet die Akzeptanz in der Gesellschaft, und daran sind nicht immer die Anderen schuld.
    Rodeln ist auch in Pandemie Zeiten kein Verbrechen.
    Mfg Jürgen

  10. Aber Eltern haben auch eine Vorbildfunktion!!!! Besondere Zeiten verlangen halt besondere Maßnahmen. Schade wenn man egoistisch in diesen Zeiten unterwegs ist. Und es einige immernoch nicht verstanden haben.

    Und die 2 Zettel die da hängen sind ein Witz. Die nimmt doch keiner wahr.

  11. Sollte natürlich – Entscheidungen – heißen und nicht – Entschuldigen -.
    Mfg Jürgen

  12. Das Ganze versteht doch eh kein Mensch mehr. In den Schulen heißt es, Maske und zwischenzeitliches Lüften reicht, und am Rodelberg ( gut, Fenster zum öffnen gibt es da nicht) ist auf einmal Gefahr in Verzug vorhanden.
    Gönnt den Kindern, auch einmal ein,, Danke“ an Euch für die Disziplin, mal ein paar schöne Stunden in denen sie die belastende Situation vergessen können. Ich habe für viele Entschuldigungen Verständnis aber man kann es aber auch übertreiben.
    Vielleicht fehlt den Kindern auch nur die karnevalistische Lobby, da wurde das ein und andere Auge zu gedrückt.
    Vielleicht mal darüber Nachdenken bevor man etwas erwägt.
    Mfg Jürgen

  13. Entschuldigung … mir sind die Pferde mit mir durchgegangen….Wollte es wieder löschen !…Hat aber nicht geklappt …

  14. oldtimer71 // 11. Februar 2021 um 20:02 //

    Das darf doch nicht wahr sein.
    Da wo Heute Kinder den Erwachsenen gezeigt hatten das man auch mit Masken dennoch Spaß haben, sollten sich so einige Leute lieber am Fernseher setzen und Tatort schauen.
    Es ist ja so schon schwer genug das jeder wegen Home office, Elternteile die daheim Ersatzlehrer spielen müssen und dazu kommt bei vielen noch die Kurzarbeit, aber dennoch ist das kein Grund den Kindern die MIT MASKEN rodeln die letzte Freude nehmen. Abstand war genug gegeben auch Kinder hatten auf den Abstand geachtet.
    Ja klar, kann die Gefahr bestehen sich schneller an dem Virus abzustecken aber beim Einkaufen, Arztbesuch oder (Eltern) die zur Tankstelle müssen können den Virus genauso mit nach Hause bringen.
    Jeder kann egal wo er/sie sich gerade aufhält den Virus mit nach Hause bringen.

  15. Was dürfen denn unsere Kinder noch ? ….Ich find es langsam aber sicher sowas von abscheulich was mit uns allen veranstaltet wird .Wir müssen ständig die Fehler der Oberen ausbanden, weil die sich da ständig verdummbaseln …Ich mach bald nicht mehr mit bei der ganzen Scheiße …und wenn ich für die Strafen ins Gefängnis muß ,weil ich sie nicht bezahlen kann …Schlimmer kann ein Gefängnis ja nicht sein …Man bekommt Essen hat es warm ,Fernsehen und wird zwangsbeschäftigt und bekomnt da sogar noch Geld vom Staat ….Perfekte Lösung ….Es reicht …genug Verbote und schon viel zu lange …Verdammt ich bin so wütend …Gerade über diesen Artikel

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