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Jäger sauer: Nabu fordert Abschuss von weiteren 1,5 Mio. Rehen

Gescher (topagrar). Naturschützer betrachten Rehwild, Rotwild und Gams aus Sicht des Jagdverbandes als „Schädlinge“ des Waldes. Jäger würden zu „Schädlingsbekämpfern“ degradiert, monieren die Jagdverbände. Denn Naturschützer fordern diese auf, 500.000 mehr Rehe jährlich zu schießen. „Wir haben zuviel Rehe, zuviel Wildschweine.“

Mit Verweis auf den Naturschutz fordern der NABU und der Ökologische Jagdverband (ÖJV) im Zuge der anstehenden Novelle des Bundesjagdgesetzes, den Abschuss ab April um 500.000 Rehe pro Jahr zu erhöhen. Dagegen wehren sich die Jäger, denn dann müßten sie bereits in diesem Jagdjahr über 1,7 Mio. Rehe erlegen, heißt es in einem Beitrag von topagrar.

Der Abschuss wurde im Hinblick auf den klimagerechten Waldumbau seit dem Jagdjahr 2007/08 ohnehin bereits um rund 250.000 Rehe auf knapp 1,25 Mio. pro Jahr erhöht, argumentieren die Jäger.

„Ökosysteme bestehen aus Flora UND Fauna, also aus Pflanzen UND Tieren. Wer ökologisch handeln will, muss immer beides im Fokus haben. Viele Menschen assoziieren mit Naturschutz und Ökologie von Grund auf etwas Gutes, etwas, was der Natur guttut“, argumentiert der Jagdverband.

Lies den ganzen Beitrag auf topagrar

Foto: Hellweger Anzeiger

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