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Reinhart Richter: Kulturkonzept wird Attraktivität der Glockenstadt stärken

Gescher (fjk). Mit Kunst und Kultur soll es in Gescher vorangehen. Ein Kulturkonzept soll neuen Schwung in das Kulturleben der Glockenstadt bringen. Dazu hat Bürgermeisterin Anne Kortüm im Februar dem Beratungsunternehmen Richter aus Osnabrück einen Auftrag erteilt. 

Reinhart Richter stellte heute in einer Video-Pressekonferenz erste Umrisse eines Kulturkonzeptes für Gescher vor. Es solle eine Vision „Kultur in Gescher 2030“ entwickelt werden mit Leitlinien und strategischen Zielen.

Richter zeigte sich beeindruckt von dem bereits in Gescher vorhandenen Potenzial. Er hob auf die Museumslandschaft und das ehrenamtliche Engagement in diesem Bereich ab. „Das ehrenamtliche Engagement wird eine große Rolle spielen weil es eine große Chance ist,“ sagte Richter.

Beratungsteam Richter Beratung von links: Seniorberater Dipl.Kfm. Reinhart Richter, Beraterin Kathrin Eisenträger.

Die Mitwirkung der vielen Ehrenamtlichen (u.a. Heimatverein Gescher, Heimatverein Hochmoor, Imkereiverein, Bürgerstiftung, Stadtkarnevalisten, Förderverein Westfälisches Glockenmuseum), der Menschen in KITAs, Schulen und Jugendeinrichtungen, der Vereine, der Stadtbücherei, der Kunsthalle Hense, der Künstler*innen und anderen Kreativen sei eine wichtige Grundlage für das zukünftige Kulturkonzept, betonte der Fachmann.

Wichtig sei auch, Kinder und Jugendliche mit einzubinden. Ihnen müssten Gestaltungsräume geboten werden. Als Beispiel nannte er eine sogen. Schülerfirma.

BM Anne Kortüm

Zustimmung an dieser Stelle gab´s von Bürgermeisterin Anne Kortüm. Es sei unverzichtbar, Schüler und Jugendliche mit einzubinden. Eine gelegentliche, alibimäßige Kontaktaufnahme sei ihr nicht genug. Die Jugendlichen müssten dauerhaft am Kulturleben der Glockenstadt beteiligt werden. Sie könne sich gut vorstellen, so etwas wie das ehemalige Kommunale Kino für Jugendliche im Theater- und Konzertsaal wieder aufleben zu lassen.

Aktuell wird der Theater- und Konzertsaal für ca. 4 Millionen Euro saniert. Nach Abschluss dieser Arbeiten kann und wird er eine besondere Rolle im Angebot der darstellenden Künste wie Theater, Konzerte usw. spielen, davon zeigte sich Reinhard Richter auf Nachfrage von GescherBlog überzeugt. .

Das Engagement eines privaten Mäzens, der Kunsthalle Hense, nannte er einen glücklichen Umstand. Er werde schon in Kürze den Kontakt zu Herrn Hense suchen, um Entwicklungsmöglichkeiten mit ihm zusammen  auszuloten.

Noch im März wird sich die Beratungsfirma zu einem mehrtägigen Besuch in Gescher aufhalten. Man wolle die Stadt, die Landschaft, das Kulturleben, die Kultureinrichtungen, die Kulturpolitiker*innen und die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kulturaktiven kennenzulernen.

Das Kulturkonzept der Stadt Gescher soll im September im Fachausschuss und anschließend in der Stadtvertretung beraten und beschlossen werden.

Download hier Ausgangsstrategie von Richter Beratung, Osnabrück.

Lies hier: GZ online – „Visionen und Ideen gefragt“

1 Kommentar zu Reinhart Richter: Kulturkonzept wird Attraktivität der Glockenstadt stärken

  1. Toll das es Kultur wieder in Gescher geben soll!! War es nicht so, das vor langer Zeit die Stadtmarketing „Kultur“ versuchte und abgeschmettert wurde? Die Worte müsten noch einigen Bürgern im Ohr sein. Leider gibt es keine konkretten Beispiele von Herrn Richter. Auch vermisse ich eine Zahl. Was darf es kosten. Hat Gescher Geld über und wenn ja, wieviel? Ohne ein stabieles Funderment, wie im Hausbau, wird es nichts!! Wir verfolgen die Sache mit höchster Aufmerksamkeit!

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