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Windhoff Group: „Nach Wunsch arbeiten im Büro oder Homeoffice“

André Korthues: "Gehen mit unserem Konzept weiter"

Gescher (pd). Was geht, was geht nicht am Arbeitsplatz? In Anbetracht ständig neuer Verordnungen ist es schwierig für Unternehmen, den Überblick zu behalten. Die Windhoff Group vom Campus ist sich ihrer Verantwortung bewusst und setzt auf klare Konzepte im Hinblick auf Schutz, Hygiene sowie Kommunikation im Zeichen der Coronakrise am Arbeitsplatz.

„Wer möchte, kann es nachlesen“, so eine Mitteilung von heute.  Insgesamt zwölf betriebliche Maßnahmen sind in dem Schutz- und Hygienekonzept von Windhoff schriftlich formuliert. Darin enthalten sind Ausführungen zu gängigen Themen wie den AHA-Regeln sowie unternehmensspezifische Vorgaben zum Beispiel zur Nutzung der Pausenräume.

Andre Korthues, Leitung Human Resources, erklärt: „Ein betriebliches Hygienekonzept ist seit Mitte März 2021 über die Corona-Arbeitsschutzverordnung vorgeschrieben. Um dem zu genügen reicht allerdings schon eine Anpassung der vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung für jeden Arbeitsplatz. Sonst gibt es keine formalen Vorgaben. Wir gehen mit unserem Konzept weiter und haben uns bewusst für eine schriftliche Fassung schon im Spätsommer 2020 entschieden.“

So wird für Jeden die Basis des täglichen Miteinanders am Arbeitsplatz transparent. Das beugt Irritationen und Unsicherheit vor und ermöglicht eigenverantwortliches Handeln.

Prinzipiell besteht für jeden Windhoffler die Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten. „Das war schon vor Beginn der Pandemie der Fall. Dahingehend sind wir deutlich weiter als der aktuelle Entwurf zum Mobile-Arbeit-Gesetz. Der sieht nämlich nur das Recht zum Erörtern eines Wunsches nach regelmäßigem mobilem Arbeiten mit dem Arbeitgeber vor“, führt Andre aus.

Von einem pauschalen Büro-Verbot hält er dagegen wenig: „Wer im Büro in Gescher, Neu-Ulm, Hamburg, Gütersloh oder Wolfsburg arbeiten möchte, kann das machen. Wir stellen seit Anfang April entsprechende Corona-Schnelltests bereit, die vor dem Arbeitsantritt durchgeführt werden müssen. Das geht natürlich zu Hause und bei Bedarf täglich.“ Es zeigt sich, an dieser Stelle ist Windhoff ebenfalls der aktuellen Diskussion um eine wöchentliche Test-Angebotspflicht für Arbeitgeber voraus.

Im Laufe der letzten zwölf Monate hat sich zudem die Unternehmenskommunikation gewandelt. Um den Informationsfluss zu erhalten, wurden neue Wege eingeschlagen. So ging es unter anderem darum, bisher regelmäßige persönliche Informationsveranstaltungen in den virtuellen Raum zu verlagern. „Aus dieser Situation heraus entstanden beispielsweise unsere Business-Unit- und Group-Updates in Form von Webinaren, die sich etabliert haben.

Neue Tools wie Microsoft Teams haben zusätzlich Einzug gehalten. Unsere Kommunikation hat sich definitiv verändert und an die Gegebenheiten angepasst“, fasst Andre die bisherigen Erfahrungen zusammen. „Unsere Kommunikation hat sich definitiv verändert und an die Gegebenheiten angepasst.“

2 Kommentare zu Windhoff Group: „Nach Wunsch arbeiten im Büro oder Homeoffice“

  1. Christian Kütbach // 26. April 2021 um 20:43 //

    @Ruedy

    Am Campus gibt es da so einige von.

  2. Super. Das sind mal anpackende Unternehmer, die nicht immer nach dem Staat rufen, sondern das Heft selbst in die Hand nehmen. Davon bräuchte es in Gescher noch viel mehr. Alle Achtung Herr Kemp!

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