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Frisches, sauberes Wasser für die nächsten Jahrzehnte gesichert

Neubau des Wasserwerkes hat mit dem symbolischen Spatenstich begonnen

Gescher (fjk). Die Versorgung der Bürger mit frischem, sauberen  Wasser ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge. In Gescher wird dies von der öffentlichen Hand und den Stadtwerken gewährleistet. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Bürgermeisterin Anne Kortüm und Stadtwerkechefin Ursula Boes läuteten jetzt mit dem „ersten Spatenstich“ den Bau des neuen Wasserwerkes in Nordvelen ein.

Von links: André Bahlke (Büro Wetzel und Partner), Bürgermeisterin Anne Kortüm, Ursula Boes und Joachim Alberding von den Stadtwerken, Stephan Pricker vom Bauunternehmer Hofschröer.

Das Wasser in Nordvelen wird aus drei Tiefbrunnen, ca. 140 m. tief, gefördert. Im Laufe der Jahre waren wegen des steigenden Bedarfs die Förderkapazitäten an ihre Grenzen gekommen. Rathaus und Stadtwerke entschieden sich für einen zukunftssicheren Neubau. Der Preis dafür: 4.8 Millionen Euro.

Zum symbolischen Baubeginn herrschte „gute Laune und eitel Sonnenschein.“  André Bahlke vom Planungsbüro Wetzel und Partner aus Moers stellte das Bauwerk in seinen technischen Dimensionen vor. Zahlen die sich sehen lassen können:

  • Trinkwasseraufbereitungsleistung  im Schnitt 220.000 Liter pro Stunde,
    Umbauter Raum des Gebäudes 5500 m³,
    150 m³ Beton nur für das Wasserwerk, was einer Masse von 375 t. entspricht,
    16.000 kg sind Baustahl,
    350 lfm. Edelstahlrohr versch. Nennweiten werden verbaut,
    3 Große Filterkessel, 4.20 m, für die Enteisen- und Entmanganung,
    1 Druckfilterkessel mit einem  Leergewicht von 11 to
    2 Filterkessel mit einem Durchmesser von 3.50 m. für die Teilentsäuerung

Als ersten Bauschritt wird hier die massive Bodenplatte entstehen. Das neue Wasserwerk steht direkt neben dem alten. Das Grundstück dafür wurde bereits vor Jahren von den Stadtwerken angekauft.

Die massive Bodenplatte wird in 2 Monaten fertiggestellt sein. Das Richtfest zum Rohbau ist für das 1. Quartal 2022 geplant. Die Übergabe mit dem Beginn des Einfahrbetriebes wird Anfang 2023 erfolgen, so das Planungsbüro.

Ursula Boes

Die beiden Chefinnen, Bürgermeisterin Kortüm und Ursula Boes von den Stadtwerken, strahlten mit der Sonne um die Wette. Frau Boes bedankte sich  bei allen Beteiligten und lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit den verschiedenen Akteuren. Über einen Zeitraum von mehr als 3 Jahren habe sich der Aufsichtsrat intensiv mit dem Thema Sicherung der Trinkwasserversorgung beschäftigt: „Mit dem Bau dieses Trinkwasserwerkes sichern wir die Versorgung unserer Bürger für lange Zeit,“ sagte Ursula Boes, und weiter: „Alle Gremien haben an einem Strang gezogen.“

BM Anne Kortüm

Bürgermeisterin Anne Kortüm: „Wasser ist das Lebensmittel Nummer 1 und elementarer Bestandteil der uns obliegenden, elementaren Daseinsvorsorge. Mit dem Bau des neuen Wasserwerkes und der damit einhergehenden Modernisierung sind wir in der Lage, die künftige hochwertige Wasserversorgung der Gescheraner für Jahrzehnte sicherzustellen. Deshalb freuen sich Rat und Verwaltung über den nun unmittelbar bevorstehenden Baubeginn.“

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